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Dienstag, 10. Mai 2016

Obama: Schwuler muslimischer Kenianer mit Transvestiten-Gattin und adoptierten Kindern? (Videos)

Obama: Schwuler muslimischer Kenianer mit Transvestiten-Gattin und adoptierten Kindern? (Videos)

Seit Jahren wird bereits die Person des US-Präsidenten Barack Hussein Obama in Frage gestellt. Obama hat sich stets offen zu seinen kenianische Wurzeln bekannt und nach der öffentlich geführten Diskussionen über die Frage, ob er denn wahrhaftig gebürtiger US-Amerikaner ist – was eine Grundvoraussetzung für das Präsidentenamt ist –, wurde vom Weißen Haus im Jahr 2011 eine PDF-Datei der angeblich eingescannten Geburtsurkunde veröffentlicht.

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Die Datei erwies sich als höchstwahrscheinlich konstruiert – also gefälscht, und das nicht mal gut -, denn sie bestand aus mehreren “Layern“, die sich ein- und ausblenden ließen, womit Teile des Inhaltes der Grafik angezeigt wurden, oder eben nicht. Dies ist bei einem Scan schlichtweg unmöglich, da es nur eine Ebene gibt, es sei denn es ist eine OCR-Software im Spiel (Gefälschter Geburtsschein: Gericht in Alabama urteilt über Obamas Wählbarkeit). Möge ein jeder selbst darüber nachdenken, wie zu bewerten ist, dass eine solche Datei von der US-Regierung selbst herausgegeben wurde…Dann gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Spekulationen um die “First Lady“ Michelle Obama. Angesichts ihrer sehr maskulinen Erscheinung wurden von diversen Kritikern Berechnungen und Verhältnismäßigkeiten veröffentlicht, die Anlass zu der Vermutung geben, dass Michelle Obama womöglich gar keine Frau, sondern ein Mann ist. Auch der Name dieses vermeintlichen Mannes wurde genannt: er soll demnach Michael heißen… und die beiden Töchter adoptiert sein (Inzest-Sippe: Obama verwandt mit Pitt, Clinton mit Jolie).
Video: Was Joan Rivers Right ? Is Obama Gay and Michelle a Man Named Michael???
Es gibt noch viele weitere Seltsamkeiten in Verbindung mit dem US-Präsidenten, seinem Umfeld und seiner Vergangenheit. Das Internet ist voll davon, also belassen wir es für den Moment bei der Feststellung, dass es zumindest einen begründeten und bisher nicht ausgeräumten Anfangsverdacht gibt, dass mit Barack Obama vielleicht irgendetwas nicht stimmt („Meine Regierung glaubt, daß Obama geistig ziemlich krank ist“).
Aktuell wird nun in alternativen deutschen Medien darüber diskutiert, ob der US-Präsident womöglich obendrein noch praktizierender Muslim ist. So hat der Betreiber der SeiteHartgeld.com Walter Eichelburg am 18.12.2015 einen Artikel unter dem Titel »Terror-Pate Obama? Er wird sich bald “Kalif“ nennen« veröffentlicht. Dort heißt es:
Vor einiger Zeit hörte ich bei einem Briefing von meinen Quellen, dass öffentliche Enthüllungen von namhaften Personen des konservativen Establishments kommen. Jetzt haben wir offenbar wieder eine solche Enthüllung mit gigantischer Tragweite gesehen.

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Eichelburg nimmt hier Bezug auf einen bereits etwas älteren Beitrag vom Februar 2015 auf der US-amerikanischen Seite ThePoliticalInsider.com. Dort wird über den 4-Sterne-Admiral a.D. James “Ace“ Lyons berichtet, der bei einer Pressekonferenz des “National Press Club“ durchaus bemerkenswerte Aussagen machte. Lyons im Wortlaut:
»Die Transformation Amerikas ist seit 2008 voll in Gang gekommen. Dass sich Präsident Obama in Paris [nach Charlie Hebdo] nicht gezeigt hat, war peinlich für alle Amerikaner. Es war aber auch ein Signal an die islamischen Dschihadisten. Es ist eins von vielen Signalen, die er über die Jahre gesendet hat, seit er im Amt ist.
Nun, keine Frage, wir haben einen Höllen-Job vor uns. Angesichts der Penetration jeder einzelnen unserer nationalen Sicherheitsdienste, darunter auch alle unsere Geheimdienste durch die Muslim-Bruderschaft und dass nach Berichten unsere führende Geheimdienst-Organisation [die CIA] von einem muslimischen Konvertiten [John Brennan] geleitet wird, wird dies keine leichte Aufgabe werden.
Wir hatten über die Jahre eine Menge Gelegenheiten, den Gang der Geschichte zu verändern – beginnend mit Jimmy Carter, als die Iraner unsere Botschaft übernommen hatten. Wir hätten den islamischen Fundamentalismus unter den Knien abschneiden können, aber wir haben nicht gehandelt. Er wies, was eine sehr dramatische Aktion mit minimalem Engagement hätte sein können, zurück. Er [der islamische Fundamentalismus] hätte tot sein können.«



Sonntag, 8. Mai 2016

Bilderberg 2016: Soll Merkel in Dresden nun politisch »hingerichtet« werden?

Bilderberg 2016: Soll Merkel in Dresden nun politisch »hingerichtet« werden?

Andreas von Rétyi

Im Umfeld der US-Präsidentschaftswahlen haben sich die Bilderberger in den vergangenen Jahren häufig gerne auf amerikanischem Boden getroffen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und 2016 bildet eine solche Ausnahme. Obwohl die hochkarätige Geheimtagung bereits dreimal hintereinander in Europa stattfand, wird die Konferenz im Juni in Dresden abgehalten. Hat das tiefer liegende Gründe? Welche Signalwirkung könnte von dieser Ortswahl ausgehen?

Dass Politiker bis hin zum US-Präsidenten austauschbare Marionetten sind, hat die Geschichte wiederholt gezeigt. Der große Kurs wird anderswo bestimmt. Auch die fast überall so sehnsüchtig herbeigesehnte »Wende« von Bush zu Obama hat das seinerzeit eindrucksvoll belegt. Alte Puppen werden in diesem Kasperletheater durch neue ersetzt und Bilderberg spielt dabei eine entscheidende Rolle. Nun ist wieder US-Wahljahr. Und wieder werden die Puppen getauscht.

Die Bilderberg-Geschichte lehrt: Weder die Ortswahl noch die Wahl der Teilnehmer geschieht rein zufällig. Und wenn das diesjährige Treffen trotz der US-Wahlen eben nicht in den USA, sondern in Deutschland stattfindet, dann hat das seine guten Gründe. Schon bald steht die Bundestagswahl an. Angela Merkel will weitermachen. Die Frage ist nur: Lässt man sie? Oder wird sie nun in Dresden von den Bilderbergern abgeschossen?

Der harte Kern der Bilderberger manövriert Politiker seit Jahrzehnten nicht nur in hohe Ämter, sondern hat etliche unter ihnen auch abgestraft oder ganz aus dem Rennen geholt. Da wird nach Belieben, und vor allem nach Bedarf, gehandelt. Das belegt ein kurzer Blick zurück. Wie sich schnell zeigt, waren auch viele deutsche Politiker zu Gast bei den Bilderbergern, um bald darauf in ein hohes Amt gewählt zu werden.

Kurt Georg Kiesinger beispielsweise nahm erstmals 1955 an der Tagung teil, dann wieder ab 1958, um im selben Jahr Ministerpräsident von Baden-Württemberg zu werden, und schließlich 1966 sogar Bundeskanzler. Helmut Schmidt erhielt unter anderem für 1973 eine Einladung zu den Bilderbergern und war dann von 1974 bis 1982 deutscher Kanzler.

Im selben Modus folgte Helmut Kohl, der 1980, 1982 und 1988 an den Treffen teilnahm, um zwischen 1982 und 1998 als »Dauerkanzler« zu dienen. Als er im Juni 1988 an der Bilderberger-Konferenz im österreichischen Telfs-Buchen teilnahm, stand unter anderem eine »Neubewertungder deutschen Frage« auf der Agenda der Geheimtagung! Nur ein Jahr später fiel die Mauer, wobei die Globalisten sich die Wiedervereinigung mit der D-Mark bezahlen ließen – sie hatte Kohl opfern müssen.

Er wurde bald zum selbstsicheren »Kanzler der Einheit« und äußerte sich auch verblüffend deutlich gegenüber dem damaligen US-Präsidenten George H. W. Bush: »Freiheit und Selbstbestimmung sind die Grundwerte, auf denen unser Bündnis beruht. Sie sind auch der Kern der deutschen Frage. Niemand hat das Recht, sie den Deutschen in der DDR zu verwehren.« Fast schienen die Globalisten die Worte vorgefasst zu haben. Und ihre Interessen gingen auch über diejenigen Amerikas hinaus.

Nun mag man sich fragen, wie weit der Zusammenhang wirklich reicht und wie es hier mit der Henne und dem Ei aussieht – zwischen Bilderberg-Teilnahme und Politik-Karriere. Eine gewisse Kausalität dürfte der Sache jedenfalls kaum abzusprechen sein ...

Allerdings geht es auch umgekehrt. Das beweist der Fall Schröder. Anfang Mai 2005 hatte Gerhard Schröder im bayerischen Rottach-Egern noch die Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz begrüßt, um darauf im November desselben Jahres gleichsam »abgekanzelt« und somit abgelöst zu werden, von Angela Merkel. Schröders Oppositionshaltung im Irak-Krieg war zumindest für die US-Fraktion der Bilderberger untragbar geworden. Die gegen die USA und deren Bestrebungen gerichtete Achse Paris – Berlin – Moskau musste zerschlagen werden.

Schröder hatte sich in dieser Hinsicht als unzuverlässiger Freund erwiesen. Immerhin scheint er sich keinerlei Illusionen hingegeben, sondern gleich rechtzeitig vorgesorgt zu haben, da er unmittelbar nach dem Amtswechsel seine Beratungsfunktion für den Schweizer Ringier-Konzernbekanntgab. Dessen Chef Michael Ringier fand sich ebenfalls bereits im Kreis der Bilderberg-Gruppe.

Und Angela Merkel?

Soll nun sie »abgeschossen« werden? Auf dem Bilderberg-Treffen in Dresden, wie einst Schröder 2005? Hat sie nicht alles richtig gemacht? Kaum. Gerade auch die USA dürften wieder mit so einigem höchst unzufrieden sein. Immerhin konstituiert sich der Lenkungsausschuss von Bilderberg in der Regel zu mehr als 30 Prozent aus US-Amerikanern. Die USA präsentieren eine zunehmend kritische Haltung gegenüber der Türkei, während die Bundeskanzlerin nun sogar ein Schmähgedicht gegen den türkischen Präsidenten Erdoğan zur Staatsaffäre werden lässt und damit der Meinungs- und Redefreiheit an den Karren fährt. Ob das wirklich das richtige »Recept« ist?

Keine Frage, das Gedicht war alles andere als geschmackvoll. Das sollte es natürlich auch nicht sein. Aber, muss Angela Merkel tatsächlich den Forderungen Erdoğans nachkommen, so fragen auch US-Medien. Die Washington Post nimmt kein Blatt vor den Mund und erklärt, Merkels »Geschwafel« ermutige auch andere Regime, Kritiker aus dem Ausland mundtot zu machen.

Die Frage, wie weit Angela Merkel wirklich Herrin ihres eigenen Handelns ist, stellt sich längst nicht mehr. Aber welche unerwarteten, weitreichenden Abhängigkeiten bestehen hier möglicherweise? Es ist schon bemerkenswert, dass der Chef derEuropäischen Stabilitätsinitiative (ESI) die Kanzlerin bereits seit Monaten in der Flüchtlingsfrage berät. Bemerkenswert vor allem, wenn man weiß, dass ESI wesentlich vom Open-Society-Netzwerk des George Soros getragen wird.

Noch-Präsident Obama hielt den US-Multimilliardär stets auf Distanz, was Soros nachhaltig verärgerte. Unter den Clintons war das noch ganz anders. Und so unterstützt der 85-jährige Börsenguru auch jetzt Hillary Clintons Wahlkampf tatkräftig, um künftig möglichst wieder mehr Einfluss im Weißen Haus zu gewinnen.

Im Juni 1991 war William Jefferson Clinton noch Gouverneur von Arkansas. Damals trafen sich die Bilderberger in Baden-Baden. Bill Clinton war seinerzeit mit von der Partie. Schon im August 1992 wurde er dann zum Präsidenten der USA nominiert. Hatte man ihn gleichsam in Deutschland zum US-Präsidenten bestimmt?

Beim Bilderberg-Treffen 2015 in Telfs-Buchen war keiner der aktuellen US-Präsidentschaftskandidaten offiziell dabei. Wie wird es jetzt in Dresden 2016 diesbezüglich aussehen? Eine offizielle Teilnehmerliste liegt noch nicht vor. Wird es ein historisches Treffen an einem historischen Ort – ein Treffen, an dem der nächste US-Präsident gewählt und die aus dem Osten stammende deutsche Kanzlerin wirklich »abgeschossen« wird?

Wahrlich viele Fragen. Und alles scheint möglich. Auf ihren Meinungsseiten titelte die New York Times jedenfalls schon im Februar: »The End of the Merkel Era« ‒ »Das Ende der Ära Merkel« und ein NYT-Kolumnist forderte den Rücktritt der Bundeskanzlerin. Unter der Überschrift »Deutschland am Abgrund« erklärte Ross Douthat freiweg, Angela Merkel müsse gehen, »damit Deutschland – und der Kontinent, der es umgibt – nicht einen zu hohen Preis für ihre Dummheit bezahlen muss«. Denn der von ihr gewählte Kurs in der Flüchtlingskrise führe unmittelbar ins Chaos.

Ihre Unterstützung Erdoğans in Sachen Böhmermann-Schmähgedicht sei – so wiederum dieWashington Post, tatsächlich durch die wichtige Rolle Erdoğans in der europäischen Flüchtlingsfrage bedingt. Sie habe eine diplomatische Krise vereiteln wollen. Doch die große Kriseist schon da.

Auch Bilderberg dürfte sicherlich einiges zu Merkel abzuwägen haben, nicht erst seit gestern und nicht erst auf dem bevorstehenden Treffen. Es scheint eine gewünschte Ironie der Geschichte,wenn Bilderberg ausgerechnet in jener Stadt tagt, in der sich der Widerstand gegen die Flüchtlingspolitik mit am deutlichsten manifestierte. Offenbar will man in der ohnehin so geschichtsträchtigen Stadt nunmehr wieder Geschichte schreiben, wenn auch klammheimlich.

Vor welchem Hintergrund und mit welchem Symbolcharakter, sei dahingestellt. Friedrich Schiller schrieb für die Freimaurerloge »Zu den drei Schwertern« im Jahr 1785 das Gedicht An die Freude, vertont von Ludwig van Beethoven im letzten Satz seiner 9. Sinfonie. Und die Instrumentalfassung des Hauptthemas findet sich bekanntlich als Hymne der Europäischen Union wieder – siehe dazu auch Brüssel, 1. Juli 2014. Historische »Anklänge« gäbe es in Dresden jedenfalls buchstäblich genug. Doch ob es bei der Hymne bleibt oder ob die Bilderberger der deutschen Kanzlerin nun gleichsam »den Marsch blasen«, dürfte sich relativ bald herausstellen.



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Sonntag, 27. März 2016

Dramatische Wende in Brüssels Schlacht um Glyphosat

Dramatische Wende in Brüssels Schlacht um Glyphosat

F. William Engdahl

Seit es unerwarteterweise drei EU-Mitgliedsstaaten im vergangenen Monat abgelehnt haben, sich der Entscheidung des EU-Kommissars für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) anzuschließen, um Glyphosat, das weltweit am weitesten verbreitete chemische Unkrautvernichtungsmittel, wieder zuzulassen, haben dramatische und ermutigende Entwicklungen stattgefunden. Sie deuten darauf hin, dass die Macht der agrochemischen GMO-Giganten, wie Monsanto und Syngenta, Dow und DuPont, BASF und Bayer, zum ersten Mal eine vernichtende Niederlage erleiden könnte. Sollte es dazu kommen, könnte dies auch der Todesstoß für das missratene Genetische Manipulations-Projekt der Rockefeller-Stiftung sein. Das Projekt hat einen großen Teil des Ackerlands im Westen zerstört und Hunderte von Millionen von Nutztieren und Menschen, die mit genveränderten Organismen (GMO) ernährt wurden, vergiftet.

Am 4. März hat Europas Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Vytenis Andriukaitis darauf hingewiesen, dass seine Abteilung, die GD SANTE, die Möglichkeit einer vollen Offenlegung der Industrie-Studien über Pestizide erwägt.

Wie in einem früheren Beitrag bereits beschrieben, hatte die EU-Kommission die Genehmigung einer weiteren Zulassung um 15 Jahre für das umstrittene Glyphosat empfohlen. Ihre Grundlage bildete dabei die verdächtige Feststellung der korrupten EFSA der EU, dass es keinen Grund für die Annahme gebe, dass Glyphosat ein Karzinogen sei. Diese Feststellung wurde nicht durch die uneingeschränkte Offenlegung der relevanten Gesundheits- und Sicherheitsstudien unterstützt, auf die sich die EFSA zu beziehen behauptet hatte.

Ihre Feststellung widersprach vollständig der anderen von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Danach wäre Glyphosat, das Unkrautvernichtungsmittel, das bei fast allen GMO-Pflanzen weltweit und in den meisten anderen Kulturen und sogar schon in Hausgärten verwendet wird, »wahrscheinlich krebserregend«.

Die EFSA stützte ihre Auffassung auf einen Bericht des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Diesen Bericht hatte das Institut wiederum von Monsanto und anderen agrochemischen Industrie-Gruppen erhalten. Danach sei es unwahrscheinlich, dass Glyphosat ein Krebsrisiko darstellt. Die IARC verwendete nur Daten, die der Öffentlichkeit vorliegen. Doch das korrupte deutsche BfR stützte seinen Bericht auf geheime Industrie-Studien, deren Weitergabe an die IARC oder Freigabe für die Öffentlichkeit man verweigerte.

Derzeit werden die von Monsanto und anderen Stellen der Agrarindustrie vorgelegten Studien, um die gesetzlichen Genehmigungen für Pestizide zu unterstützen, von den Aufsichtsbehörden aufgrund von Vereinbarungen über die kommerzielle Vertraulichkeit geheim gehalten. Nun bekam Andriukaitis offensichtlich Druck zu spüren und ließ verlauten, dass dies geändert werden müsse. Er erklärte: »Wir sind bereit, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu bewerten«, da noch ein bestimmter rechtlicher Schutz für die Daten der Industrie besteht. Er fügte aber hinzu: »Es ist absolut kristallklar, dass wir die heutige Situation ändern müssen. Wir sehen verschiedene Optionen, aber im Moment, ja, wir denken daran, die Regeln zu ändern, vor allem unter Berücksichtigung des vorrangigen öffentlichen Interesses.«

Als er zuerst seine Pläne ankündigte, Glyphosat auf der Grundlage der betrügerischen Feststellung der EFSA vom November 2015, wonach es sich dabei um kein Karzinogen handele, zu genehmigen, erhielt EU-Kommissar Andriukaitis einen offenen Protestbrief von 96 prominenten Wissenschaftlern. Darunter befanden sich die meisten der Wissenschaftler an der IARC-Studie der WHO aus dem Jahr 2015.

Der Brief erklärte, die Grundlage der EFSA-Forschungsarbeit sei »nicht glaubwürdig, weil sie nicht durch Beweise gestützt wird. Dementsprechend bitten wir Sie und die Europäische Kommission dringend, die fehlerhaften Ergebnisse der EFSA unberücksichtigt zu lassen.« Unter Hinweis auf andere »Fehler« argumentierten sie, die EFSA habe sieben positive Tierstudien vollständig übergangen, die eine Zunahme an Krebstumoren aufgewiesen hatten.

Nicht nur dieses Schreiben der Wissenschaftler scheint Kommissar Andriukaitis zu einem moralischen Umdenken ermutigt zu haben. Er erhielt auch erstaunliche 1,5 Millionen unterzeichnete Petitionen von Bürgern und Organisationen aus der ganzen Europäischen Union, die ein Verbot für die weitere Verwendung des hochgiftigen Glyphosat forderten. Die totalitäre, zumeist arrogante EU-Kommission ist den Bürgern gegenüber nicht verantwortlich wie normale, nationale Politiker, die von ihren Wählern abgewählt werden können. Im offiziellen Sprachgebrauch ist das als »Demokratiedefizit« bekannt. Brüssel ist eine anti-demokratische Konstruktion. Das macht das Umdenken noch interessanter, es sei denn, es handelt sich dabei um eine weitere Täuschung seitens der einflussreichen Agrarlobby.

Es liegt am Glyphosat, Dummkopf!

Das eigentliche Geheimnis der toxischen Gefahr, die von GMO-Feldfrüchten in der tierischen und menschlichen Nahrungskette ausgeht, kommt nach und nach ans Licht. Es wird immer deutlicher, dass vielleicht eine ebenso große oder sogar noch stärkere toxische Gefahr für die menschliche und tierische Ernährung von den Chemikalien ausgeht, die aufgrund vertraglicher Vereinbarung notwendigerweise mit dem GMO-Saatgut zusammengehören, als von GVO-Mais, Sojaprodukten und anderen GMO-Sorten an sich.

Kein Landwirt auf der ganzen Welt darf Monsantos »Roundup Ready«-GMO-Samen kaufen, ohne zugleich einen verbindlichen Vertrag zu unterschreiben, dass er Jahr für Jahr Monsantos Roundup-Unkrautvernichtungsmittel auf Glyphosat-Basis kaufen und einsetzen wird. Tatsächlich ist die einzige Eigenschaft, für die Monsantos Roundup-Ready-Mais oder -Sojabohnen genetisch verändert worden sind, die Resistenz gegen die toxisch abtötende Wirkung von Roundup, während jede nicht »Glyphosat-resistente«, lebende biologische Materie darum herum getötet wird.

Bis zu der aktuellen Studie der mutigen Wissenschaftlergruppe unter Professor Gilles-Éric Séralini an der französischen Universität Caen waren wenige unabhängige, wissenschaftliche Langzeitstudien an Ratten mit Roundup oder Glyphosat durchgeführt worden. Monsanto und andere GMO-Unternehmen weigerten sich, die mit Roundup oder anderen Herbiziden einhergehenden Zusatz-Chemikalien offenzulegen. Sie behaupten, das seien »Geschäftsgeheimnisse«.

Seit der Feststellung der IARC bei der WHO vom März 2015, dass Glyphosat allein und in Verbindung mit giftigen Zusatz-Chemikalien beim Menschen wahrscheinlich Krebs auslöst, ist der Damm der Geheimhaltung um Glyphosat gebrochen. Um eine Zeile des damaligen Präsidentschaftskandidaten Bill Clinton in einer Debatte mit seinem Gegner George H. W. Bush im Wahlkampf von 1992 zu parodieren, ließe sich sagen: »Es liegt am Glyphosat, Dummkopf!«

Nun beginnt auch der Schleier der Geheimhaltung seitens der EU, der die Studien zu den in der Landwirtschaft eingesetzten Herbiziden und Pestiziden umgibt, zu zerreißen. Die Forderung der Öffentlichkeit nach vollständiger Offenlegung breitet sich aus. Am 16. März verlangten drei Mitglieder des Europäischen Parlaments im Rahmen einer förmlichen Anfrage entsprechend der EU-Vorschriften zur Informationsfreiheit von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die vollständige Offenlegung der geheimen Studien der Biotech-Industrie, welche die EFSA in ihrer umstrittenen Risikobewertung von Glyphosat verwendet hatte. Der Brief der EU-Parlamentariern an Bernhard Url, den Leiter der EFSA, ist es wert, teilweise zitiert zu werden:
»Nach dem Recht auf Zugang zu Dokumenten in den EU-Verträgen, wie es in der Verordnung 1049/2001 und in der Verordnung von Aarhus verankert ist, bitte ich um Dokumente, die folgende Informationen enthalten:
Es besteht eine alarmierende wissenschaftliche Kontroverse zwischen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und der Internationalen Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (IARC) in Bezug auf die Kanzerogenität von Glyphosat. Im März 2015 kam die IARC zu dem Schluss, dass Glyphosat wahrscheinliche bei Menschen krebserregend ist (Kategorie 2A). Doch danach, noch im selben Jahr im November 2015, kam die EFSA zu dem Schluss, dass Glyphosat ›wahrscheinlich kein Krebsrisiko für Menschen darstellt und dass die Hinweise nicht eine Einstufung hinsichtlich seines krebserregenden Potentzials unterstützen‹.
Die richtige Einstufung von Glyphosat ist von entscheidender Bedeutung, weil es sich möglicherweise auf die öffentliche Gesundheit auswirkt und wichtige regulatorische Konsequenzen zur Folge hat. Daher ist es wichtig, zu untersuchen, warum es in den Einschätzungen der EFSA und der IARC widersprüchliche Ergebnisse gibt. Bis heute hat die EFSA erklärt, ihre ›Auswertung hat einen großen Umfang an Beweisens in Betracht gezogen. Darunter befindet sich auch eine Reihe von Studien, die nicht von der IARC berücksichtigt worden sind. Das ist einer der Gründe, weshalb man zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen gelangt ist.‹ (EFSA Nachrichten vom 12. November 2015). Dies bedeutet, die Fachbegutachtung der EFSA beruht auf nicht veröffentlichten Studien, deren Ergebnisse noch nicht verifiziert und einer unabhängigen Prüfung unterzogen werden können.
Die Notwendigkeit, in dieser Beziehung Klarheit zu erreichen, ist sowohl dringend als auch offensichtlich. Glyphosat wird in rund 750 Pestiziden benutzt, die weltweit von 91 Unternehmen vertrieben werden. Nach Angaben, die von der IARC veröffentlicht wurden, ist Glyphosat ›seit 2010 in über 130 Ländern (zugelassen) und wahrscheinlich das am meisten verwendete Herbizid der Welt‹.«
Bis zum 8. April muss die EFSA nach dem Recht und gemäß den EU-Verträgen Stellung beziehen. Wenn sie weiterhin mauert, wird die Kontroverse nun in einer größeren Dimension eskalieren. Der Geist des GMO-Glyphosats ist seit Langem aus der Flasche.

Unabhängige wissenschaftliche Überprüfung von Glyphosat

Unabhängig davon, welche Antwort die notorisch korrupte, von der GMO-Industrie positiv beeinflusste EFSA am 8. April gibt, wächst der Widerstand gegen die Erneuerung der EU-Zulassung für Glyphosat von Tag zu Tag. Ab Mai dieses Jahres will das unabhängige Ramazzini-Institut Italiens in Bologna mit der Vorbereitung einer selbst finanzierten Langzeitstudie zur Erforschung der Auswirkungen von Glyphosat auf Ratten und zur Modellbildung der Auswirkungen auf den Embryo schwangerer Frauen beginnen.

Dr. Fiorella Belpoggi, Direktorin des Cesare-Maltoni-Krebsforschungszentrums in dem Institut, das die Studie durchführen wird, sagte: »Um die Streitigkeiten zwischen der IARC und der EFSA beizulegen, brauchen wir Ergebnisse unabhängiger Forschung, wie wir sie durchzuführen vorschlagen. Zwischenzeitlich gilt das Vorsorgeprinzip.« Das Institut veröffentlichte dazu folgende Erklärung: »Angesichts der Unsicherheit muss man schlicht und einfach das Vorsorgeprinzip anwenden und die Belastung durch diese Substanz strikt begrenzen, damit wir nicht unsere Gesundheit schädigen.« Ihre Studie wird im Jahr 2017 beginnen, sobald alle Vorbereitungen abgeschlossen sind.

Das Ramazzini-Institut hat sich seit vier Jahren mit den Auswirkungen von Glyphosat befasst. Es kündigte an, dass Wissenschaftler aus der ganzen Welt dazu beitragen, ein Protokoll zu erstellen,das es in einem einzigen Experiment möglich macht (und damit die Anzahl der beteiligten Ratten verringert), die Risiken von Glyphosat in Dosierungen zu bewerten und zu identifizieren, die mit denen vergleichbar sind, die zurzeit sowohl in den USA als auch in Europa bei Menschen zulässig sind.

Bemerkenswerter Wweise hat eine aktuelle deutsche Studie alarmierende Konzentrationen von Glyphosat in einer Mehrheit der dortigen Bevölkerung nachgewiesen. Besorgniserregende drei Viertel der deutschen Bevölkerung sind laut einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung mit Glyphosat kontaminiert. Die Studie analysierte Glyphosat- Rückstände im Urin und ihr Bericht zog daraus den Schluss, dass »75 Prozent der Zielgruppe Belastungsgrade aufwiesen, die fünfmal höher sind als der gesetzliche Grenzwert für Trinkwasser. Ein Drittel der Bevölkerung wies sogar Niveaus auf, die zwischen zehn und 42 Mal höher lagen als das, was normalerweise zulässig ist.«

Dies alles fügt sich zu einer erfrischenden populären Revolte gegen die Industrie des GMO-Tods. Ein Hurra für diejenigen unter uns, die leben wollen. Die »Todesgöttinnen« von Monsanto, BASF, Syngenta und Co. stecken diesbezüglich in der größten Schlacht um ihr Überleben. Glyphosat kann sich als die Achillesferse erweisen, die genveränderte Organismen ein für alle Mal beseitigt. Das wäre toll.







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Lange Zeit stand dieses Buch nur in einer stark gekürzten deutschen Version zur Verfügung. Jetzt liegt erstmals eine komplette Übersetzung des Meisterwerks eines der bedeutendsten amerikanischen Historiker vor: In Tragödie und Hoffnung analysiert Carroll Quigley die Geschichte unserer Welt vom 19. Jahrhundert bis in die 1960er-Jahre. Das Ergebnis ist ein einzigartiges und in vielfacher Hinsicht bemerkenswertes Werk.



Tragödie und Hoffnung

Carroll Quigley

Erstmals in kompletter deutscher Übersetzung:
das ultimative Standardwerk über die Machtstrukturen der Welt


Lange Zeit stand dieses Buch nur in einer stark gekürzten deutschen Version zur Verfügung. Jetzt liegt erstmals eine komplette Übersetzung des Meisterwerks eines der bedeutendsten amerikanischen Historiker vor: In Tragödie und Hoffnung analysiert Carroll Quigley die Geschichte unserer Welt vom 19. Jahrhundert bis in die 1960er-Jahre. Das Ergebnis ist ein einzigartiges und in vielfacher Hinsicht bemerkenswertes Werk. Es zeichnet mit beispielloser Genauigkeit ein Bild von der Welt in Bezug auf die wechselseitige Beeinflussung verschiedener wirtschaftlicher und geopolitischer Interessen, und es erklärt in bisher nicht erreichter Klarheit, wie eine geheime Machtelite die Entwicklung der Welt von heute beeinflusst hat.

Carroll Quigley demonstriert, mit welchen Methoden die »geheime Weltregierung« immer mehr Einfluss gewann, und beleuchtet die Vorgänge wie kaum ein anderer. Dafür gibt es auch einen Grund: Carroll Quigley gehörte über Jahrzehnte zum Umfeld der Elite. Dabei hatte er sogar Einblick in deren geheime Unterlagen.

Das Meisterwerk über die »geheime Weltregierung«

Carroll Quigley war ein bedeutender Historiker. Er lehrte an den Universitäten von Harvard und Princeton. Er unterrichtete zudem an der Georgetown-Universität in Washington, wo sein berühmtester Schüler die Vorlesungen bei ihm besuchte: Bill Clinton. Neben diesen Tätigkeiten schrieb er an seinem Lebenswerk Tragödie und Hoffnung - insgesamt 20 Jahre lang!

Was viele erstaunen wird: Carroll Quigley steht der geheimen Elite keineswegs kritisch gegenüber. Er unterstützt die meisten ihrer Ziele. Sein einziger Kritikpunkt an dem Netzwerk: Die Aktivitäten der Verbindung dürfen nicht länger geheim bleiben. Mit diesem Buch bringt er Licht ins Dunkel der verborgenen Machenschaften und verschafft Ihnen Einblicke in Machtstrukturen, die sich kaum jemand vorstellen kann. Wenn Sie dieses Buch lesen, werden Sie die Welt mit anderen Augen sehen.

»Die Mächte des Finanzkapitals hatten ein anderes, weit gestecktes Ziel, und zwar kein geringeres als die Errichtung eines Systems der weltweiten Finanzkontrolle in privaten Händen, das in der Lage wäre, das politische System eines jeden Landes und die Weltwirtschaft in Gänze zu beherrschen.« Carroll Quigley
Gebunden, 1008 Seiten

Samstag, 5. März 2016

USA: Enthüller des Planned-Parenthood-Skandals angeklagt

USA: Enthüller des Planned-Parenthood-Skandals angeklagt

Birgit Stöger

David Daleiden, der Gründer der Lebensschutzorganisation Center for Medical Progress (CMP) und einer der schärfsten Gegner der Planned Parenthood Federation of America (PP), deckte 2015 die Machenschaften von PP-Kliniken auf, die mit Gewebe und Organen von abgetriebenen Kindern einen florierenden Handel betrieben haben sollen.

Abgerechnet wird »pro Einzelteil«

Daleiden und sein Team bereiteten sich 30 Monate lang mit aufwändigen Recherchen für das Thema vor. Um den PP-Skandal aufdecken zu können, gründete die Mitstreiterin Sandra Merritt unter dem Namen »Susan Tennenbaum« die Firma BioMax. Sie gab vor, Körperteile und Organe abgetriebener Kinder – von PP auch »Material« genannt – an Forschungslabore gewerblich vermitteln zu wollen.
Daleiden dokumentierte mit Videoaufzeichnungen, dass dieses »Material« aus der achten bis hinauf zur 24. Schwangerschaftswoche durch PP zum Zweck der »Verwertung« an öffentliche und private Biotech-Einrichtungen veräußert wird. Abgerechnet werde den geheim aufgezeichneten Gesprächen zufolge »pro Einzelteil« zwischen 50 und 75 Dollar.

Organe abgetriebener Kinder werden unter anderem zur Transplantation bei Früh- oder Neugeborenen verwendet. Vereinzelt können kultivierte Zellen von Föten und Embryonen auch in der Erwachsenenmedizin eingesetzt werden.

Abtreibungsmethode wird angepasst – je nach »Organ-Nachfrage«

Durch den fingierten Firmenauftritt bekamen Daleiden und seine Mitstreiter Zugang zu leitenden PP-Mitarbeiterinnen. Die dabei geführten Verhandlungsgespräche wurden heimlich mit Mini-Kameras aufgezeichnet und offenbarten Ungeheuerliches. So offerierte eine leitende PP-Ärztin, dass je nach »Organ-Nachfrage« die Abtreibungsmethode angepasst werden könne, um das »Material« möglichst unversehrt aus dem Mutterleib zu entbinden.

Darüber hinaus konnte sich Daleiden alias BioMax-Einkäufer in einer PP-Filiale von der »Qualität« der verfügbaren »frischen fötalen Körperteile« vor Ort überzeugen. »Dieser Ort war wirklich wie einStück Hölle«, so Daleidens Statement.

Ab Juli 2015 begann Daleidens Gruppe in wöchentlicher Abfolge Ausschnitte des gesammelten Filmmaterials zu veröffentlichen und rückte so den seit Jahren praktizierten Handel mit abgetriebenen Kindern in den Fokus der amerikanischen Öffentlichkeit (KOPP Online berichtete mit Videos).

Grand Jury erhebt Klage

Wie die Times berichtet, reichte Planned Parenthood am 14. Januar eine Zivilklage gegen Daleiden und mehrere angebliche Kollaborateure ein. »Diese Leute« hätten das Gesetz gebrochen, um bösartige Lügen über Planned Parenthood zu verbreiten und ihre extreme Anti-Abtreibungs-Agenda voranzutreiben, so ein PP-Sprecher.

Am Montag entschied eine Grand Jury in Houston im US-Bundesstaat Texas, gegen den 27-jährigen Daleiden Anklage zu erheben. Sie wirft Daleiden vor, amtliche Unterlagen gefälscht und gegen das Verbot des Erwerbs menschlicher Organe verstoßen zu haben.

Gegen seine Mitarbeiterin, Sandra Merritt, erhob die Grand Jury ebenfalls Anklage wegen Urkundenfälschung. Sie hatte sich zum Zweck der Gründung der Firma BioMax, unter deren Namen das Team operierte, unter einem falschen Namen eingetragen. Daleiden drohen bis zu 20 Jahre Gefängnis.

CMP respektiere laut der Times das Vorgehen der texanischen Behörden. Jedoch verweist die Lebensschutzorganisation darauf, keine anderen Methoden angewandt zu haben als jeder investigative Journalist. Zudem könne es nur dann einen Käufer von embryonalen Organen geben,wenn es auch einen Verkäufer gebe, so Daleiden.

Die rechtliche Vertretung von PP hatte darauf hingewiesen, alle geltenden Gesetze bei der Veräußerung des »fötalen Gewebes« befolgt zu haben und niemals auf eine Offerte von Daleiden eingegangen zu sein.

Die rassistische Vergangenheit von Planned Parenthood und pro familia

Zur Dachorganisation International Planned Parenthood Federation gehört neben der Planned Parenthood Federation of America auch die Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung – kurz »pro familia« –, die wiederum ein Gründungsmitglied der IPPF ist.

Beleuchtet man die Ursprünge der angeblichen Familienorganisationen, offenbart sich wenig Ruhmreiches. Diese beginnen in den späten 30er-Jahren in den USA. Die Amerikanerin Margaret Sanger, eine ehemalige Krankenschwester, setzte den Anfang und präsentierte sich als entschlossene Kämpferin für Geburtenkontrolle, um sich während ihres Aufstiegs zur Ikone der Familienplaner zu etablieren. 1921 begründete Sanger die American Birth Control League, aus der die Planned Parenthood Federation of America und später eben auch die deutsche pro familia hervorging.

Die »Reinheit der Rasse« war ein Ziel Sangers. Und so begann sie 1939 ihre Kampagne. Sie rief das »Negro-Project« (Das Neger-Projekt) ins Leben. In einem Brief von 1939 an Clarence Gamblelegte Sanger auch die Taktik offen, mit der man zugleich für die Dezimierung von Negern sorgen und sich deren Zustimmung sichern wollte.

»Wir wollen die Neger ausrotten«

»Wir wollen nicht, dass deutlich wird, dass wir die Neger-Bevölkerung vernichten wollen«, machte Sanger ihre rassistischen Ziele und ihren Willen zur Täuschung deutlich. Auch ihr taktisches Vorgehen war bemerkenswert. Sie wollte gerade die Zusammenarbeit mit (schwarzen) Priestern suchen, um mit der so verliehenen Glaubwürdigkeit von ihren Zielen abzulenken und die »Rebellischeren« unter den Schwarzen auf diese Weise zu beruhigen. Zur Verteidigung Sangers werden oftmals ihre besorgten Äußerungen zur Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten und die Tatsache angeführt, dass ihren Mitarbeitern nicht erlaubt war, sich einer Zusammenarbeit mit Mitstreitern anderer Rassen zu entziehen.

Doch wird durch obiges Zitat deutlich, dass dies auch Taktik, Strategie und der dabei angelegten Täuschung geschuldet gewesen sein dürfte. Unbestreitbar ist allerdings: Margaret Sanger war eine Eugenikerin, die die weiße Rasse als überlegen ansah. Diese sollte möglichst rein gehalten werden und innerhalb dieser war aus Sicht Sangers das Überleben der »Fitteren« zu sichern, indem die »Unfitten« aussortiert wurden.

Sanger, die auch vor Versammlungen des Ku-Klux-Klan sprach, richtete ihre zweite Abtreibungsklinik schon in Harlem ein. Dies ging zurück auf die Anregung des schwarzen Sozialarbeiters James H. Hubert. Harlem hatte sich in den Jahren davor zu einem Zentrum der schwarzen Bevölkerung in New York entwickelt.

Wie Sangers Bündnis mit dem schwarzen Bürgerrechtsaktivisten W. E. B. Du Bois dürfte auch die Zusammenarbeit mit Hubert kaum egalitärer Einstellung, sondern ihrer oben beschriebenen Taktik geschuldet gewesen sein. Doch Sanger wollte sich weder auf New York noch auf die USA beschränken, wo vor allem der Süden von dem »Negro Project« beeinflusst werden sollte. Und so gründete die rührige »Frauenrechtlerin«, nach der noch heute eine Straße in New York benannt ist, das International Committee on Planned Parenthood. Aus diesem wurde 1946 die InternationalPlanned Parenthood Federation (IPPF).

Extremistische Positionen der IPPF

Planned Parenthood betreibt zurzeit über 700 Kliniken in den USA und wird von der Obama- Administration mit bis zu 500 Millionen Dollar Steuergeld gefördert. In den USA vertritt die IPPF nach wie vor Positionen, die man nur als extremistisch bezeichnen kann.

So wandte sich Planned Parenthood gegen mehrere Gesetzesentwürfe im Bundesstaat Illinois, die unter anderem die Verpflichtung vorsahen, Kindern medizinische Versorgung zukommen zu lassen, wenn diese nach einem Abtreibungsversuch lebend geboren werden. Auch das gesetzgeberische Vorhaben, Ärzte straf- und zivilrechtlich in die Verantwortung zu nehmen, wenn sie diesen neugeborenen Kindern nicht halfen und sie somit letztlich töteten, wollten die PP-»Sexualberater« nicht Wirklichkeit werden lassen. Sie setzten einiges daran, diese Kindstötung durch Unterlassung weiterhin zu ermöglichen.

Bei diesem Vorhaben half der Organisation ein Senator der Demokratischen Partei: Barack Obama. Dieser stimmte wiederholt in den Jahren 2001 bis 2003 ganz im Sinne von Planned Parenthood ab. Margaret Sanger hätte daran sicherlich Gefallen gefunden.


Barack Obamas Argumentation für Kindstötung durch Unterlassung:








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Planned Parenthood mordet wahrscheinlich lebend geborene Babys

Planned Parenthood mordet wahrscheinlich lebend geborene Babys

J. D. Heyes

In dem jüngst veröffentlichten Undercover-Video einer Organisation von Abtreibungsgegnern, das die Barbarei zeigt, mit der Planned Parenthood des Profits wegen Organe von Babys erntet, ist die Direktorin einer Abnehmerfirma für das Gewebe zu sehen, die vom Verkauf »intakter Proben« spricht. Sie meint ganze abgetriebene Babys, die wahrscheinlich lebend geboren wurden.

Darüber hinaus zeige das Undercover-Video, in dem sich Cate Dyer von der kalifornischen FirmaStemExpress äußere, wie hoch der Bedarf der Firma an fötalen Organen und Gewebe sei, berichtetThe New American (TNA).

Die neuen Enthüllungen sind nur eine von vielen über Planned Parenthood, die das Center for Medical Progress (CMP) veröffentlicht hat. Die Gruppe hat bisher insgesamt acht von angeblich zwölf produzierten Videos herausgegeben.
The New American berichtet weiter:
Die CMP-Videos, von denen einige illegale, unmoralische und unethische Praktiken von Planned Parenthood und StemExpress ans Licht bringen, liefern verschiedene Enthüllungen. StemExpress ist ein kalifornisches Unternehmen, das mit Planned Parenthood zusammenwirkt, um menschliches Blut, Zellen und Gewebeprodukte an biomedizinische Forscher zu liefern.
Auf früher veröffentlichten Videos waren Vertreter von Planned Parenthood zu sehen, die zugaben, abgetriebene Körperteile und Organe des höheren Profits wegen zu verkaufen und andere Abtreibungsverfahren anzuwenden, um fötale Organe und Gewebe während der Abtreibung nicht zu beschädigen.

Zusätzlich zeigt ein Mitte August aufgetauchtes Video, dass StemExpress nicht immer die Einwilligung der Mutter einholte, ihr fötales Gewebe zu verkaufen; nach Ansicht mancher Beobachter kommt das einem schweren ethischen Verstoß gleich.

»Zusätzlich 50 Lebern pro Woche«

In dem neuesten Video fragt ein Undercover-»Käufer« vonCMP, wie sich »intakte Proben« gewährleisten ließen, worauf Dyer antwortet: »Oh ja, ich meine, wenn Sie intakte Fälle haben, was wir häufig gemacht haben, schicken wir die oft als Ganzes zurück an unser Labor.«

Wie CMP betont, haben Vertreter von Planned Parenthood in der Vergangenheit zugegeben, dass chemische Substanzen, mit denen ungeborene Babys bei Abtreibungen getötet werden, nicht eingesetzt werden, wenn Gewebe gewonnen wird, weil dieses durch die Chemikalien unbrauchbar würde.

Das ist der De-facto-Beweis dafür, dass Föten, die für die Gewinnung von Gewebe genutzt werden, wahrscheinlich lebend geboren werden.

In dem neuen Video beklagt Dyer, dass sich ihre Firma anscheinend nicht genug fötale Lebern sichern kann, um den Bedarf zu decken. Auf die Frage des Undercover-CMP-Vertreters, mit welcherAnzahl sie »zufrieden« wäre, antwortete Dyer: »zusätzlich 50 Lebern pro Woche«. »Wir arbeiten mit einer dreistelligen Zahl von Kliniken und brauchen immer noch mehr.«

Durch die Videos rückt die Frage der Abtreibung erneut ins Rampenlicht, und das jetzt, wo ein neuer Präsidentschaftswahlkampf ansteht.

Außerdem haben die Videos die Finanzierung von Planned Parenthood in Gefahr gebracht, denn 500 Millionen Dollar jährlich sind Subventionen aus Steuergeldern. Mehrere Republikaner im Kongress wollen diese Unterstützung nach den Enthüllungen aus den CMP-Videos streichen.

»Sie wollen beide Gehirnhälften intakt«

Bei TNA heißt es weiter:
Die acht veröffentlichten Videos zeigen geheim aufgenommene Kommentare führender Vertreter von Planned Parenthood und StemExpress, plus Undercover-Bilder von Kliniken – einschließlich Aufnahmen, die den Umgang von Mitarbeitern mit fötalem Gewebe zeigen sowie Bilder von fötalem Gewebe nach Abtreibungen und Interviews mit Holly O’Donnell, einer früheren StemExpress-Technikerin.
In einem am 19. August veröffentlichten Video beschreibt O’Donnell – die in drei der Videos zu sehen ist –, wie sie abgetriebene Föten sah, deren Herz noch schlug.

Sie erinnerte sich genau an die Behandlung intakter fötaler Proben, bei denen zumindest in einem Fall das Herz schlug. Und sie sprach davon, wie sie durch das Gesicht eines abgetriebenen Babys schneiden musste, damit die Techniker sein Gehirn entnehmen konnten – ein Akt, der für sie zu weit ging. Danach kündigte sie.

»Normalerweise wollen sie beide Gehirnhälften intakt mit dem Hirnstamm, was normalerweise nicht passiert«, sagte O’Donnell. »Sie nehmen ein zu 70 oder 80 Prozent intaktes… und man muss sie kontaktieren, um zu sehen, ob das okay ist.«

Alle Videos können Sie hier einsehen.


Quellen:







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»Asylanten sind eine Waffe« – Berliner US-Botschafter springt KOPP Verlag bei

»Asylanten sind eine Waffe« – Berliner US-Botschafter springt KOPP Verlag bei

Udo Ulfkotte

Vor wenigen Monaten hat die SPD in einem offenen Brief dagegen protestiert, dass ein Autor des KOPP Verlages den nicht enden wollenden Asyl-Tsunami aus Nahost und Nordafrika als modernes Mittel der militärischen Kriegführung darstellte. Der Verleger Jochen Kopp wurde aufgefordert, sich von dem Bericht zu distanzieren. Jetzt hat allerdings auch der frühere Berliner US-Botschafter Dan Coats den Flüchtlingsstrom als militärische Waffe bezeichnet.

Daniel Ray »Dan« Coats ist ein amerikanischer Jurist, Diplomat und Politiker der Republikanischen Partei. Er war von 2001 bis 2005 US-Botschafter in Deutschland. Heute ist er Senator und vertritt den US-Bundesstaat Indiana im Senat.
Vor wenigen Tagen besuchte Coats nach längerer Zeit Deutschland und äußerte sich auch über die Flüchtlingswelle. Der frühere Berliner US-Botschafter Coats sagte: »Es macht mir große Sorge, wie Migration als Waffe eingesetzt wird, um Europa und den Westen zu schwächen«.

Ähnlich äußerte sich unlängst auch der israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon, der sagte: »Ich bin mir nicht sicher, ob bei der Vertreibung von Sunniten nicht die Absicht dahinter steckt, ein Problem in Europa zu verursachen«. Man nenne so etwas hybride Kriegsführung.

Die Londoner Tageszeitung Daily Mail nannte den Flüchtlingsstrom nach Europa jetzt eine »Massenvernichtungswaffe«, ähnlich äußerte sich der Spiegel Flüchtlinge als Waffe«). Und auch die Süddeutsche Zeitung spricht im März 2016 inzwischen ganz offen darüber, dass Migration als Waffe benutzt wird.

Als der Autor Gerhard Wisnewski vor vielen Monaten schon im Rottenburger KOPP Verlag über die Migrationswaffe berichtete, da schäumte die SPD. Die Veröffentlichung zeige beispielhaft, »wieunter dem Deckmantel ›Hintergründe‹ krude Theorien dargeboten werden, um Interessierte ›aufzuklären‹, wie sehr die Flüchtlinge unser Land in die Knie zwingen«, berichtete der Schwarzwälder Bote.

Autor Wisnewski verwende dabei eine Sprache, die unterstelle, dass man sich im Kriegszustand befinde. Flüchtlinge würden undifferenziert als Waffe bezeichnet. Die SPD klagt an: »Bei solchen Ausführungen sträuben sich uns die Haare. Sie zeigen eine Respektlosigkeit, eine kaum verhohlene Verachtung dieser Menschen und ihren Schicksalen gegenüber«.

Für die SPD müssen die aktuellen Ausführungen des früheren US-Botschafters und anderer wie ein Schlag ins Gesicht sein. Immerhin hat jetzt zusätzlich auch noch der einflussreiche republikanische US-Senator John McCain gesagt, der Asylantenstrom nach Europa werde »als Waffe eingesetzt, um die transatlantischen Beziehungen und das europäische Projekt zu untergraben«.

Vielleicht sollten die SPD-Politiker einmal das aufschlussreiche Buch einer Harvard-Professorin zur Migrationswaffe lesen. Und dann wäre es vielleicht auch einmal an der Zeit, die engen Beziehungen der SPD zur Asylindustrie aufzuzeigen und sich endlich davon zu lösen. Die SPD hat jetzt jedenfalls einiges aufzuarbeiten.







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