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Sonntag, 31. Januar 2016

Mit der legendären Wette gegen das britische Pfund wurde George Soros 1992 schlagartig weltberühmt. Dieses gigantische Spekulationsgeschäft brachte dem Hedgefonds-Manager rund eine Milliarde Dollar Gewinn. Die Märkte aber sind ihm nicht genug. Ein Wort von Soros kann die Welt aus den Angeln heben. Doch agiert er vielfach aus dem Hintergrund. Als Werkzeug dient ihm dabei sein globales Stiftungsnetzwerk der Open Society Foundations. Seine großen Pläne verfolgt er konsequent, um dennoch wandlungsfähig wie ein Chamäleon zu bleiben.




George Soros

Andreas von Rétyi

Europa im Visier: George Soros, der (un)heimliche Strippenzieher

Mit der legendären Wette gegen das britische Pfund wurde George Soros 1992 schlagartig weltberühmt. Dieses gigantische Spekulationsgeschäft brachte dem Hedgefonds-Manager rund eine Milliarde Dollar Gewinn. Die Märkte aber sind ihm nicht genug. Ein Wort von Soros kann die Welt aus den Angeln heben. Doch agiert er vielfach aus dem Hintergrund. Als Werkzeug dient ihm dabei sein globales Stiftungsnetzwerk der Open Society Foundations. Seine großen Pläne verfolgt er konsequent, um dennoch wandlungsfähig wie ein Chamäleon zu bleiben. Nicht umsonst gilt er als der »Mann mit den tausend Gesichtern« und als Doppelnatur, als einer, der sich nicht in die Karten blicken lässt, obwohl er eine offene Gesellschaft predigt.

Die einen sehen in Soros den größten Philanthropen der Gegenwart, der Milliarden für wohltätige Zwecke verschenkt. Die anderen sehen in ihm nach wie vor den rücksichtslosen Spekulanten, der stets nur in den eigenen Gewinn investiert und als superreicher Privatmann auf inakzeptable Weise politisch massiven Einfluss nimmt, der bereits ganze Volkswirtschaften in den Ruin getrieben und Revolutionen heraufbeschworen hat, der mit mächtigen Organisationen und Geheimdiensten wie der CIA kollaboriert und die Welt ins Verderben stürzt. Wie agiert Soros, und was hat er mit Europa vor?

In seinem aktuellen Buch verfolgt Andreas von Rétyi die unfassbaren Aktivitäten des gigantischen Soros-Netzes und legt erstaunliche Informationen offen, die in den etablierten Medien kaum Erwähnung finden.
  • Wer ist George Soros wirklich?
  • Welche Rolle spielt Soros bei politischen Umwälzungen, wie weit bestimmt er die Zukunft der Welt mit?
  • Warum stoppte Präsident Putin 2015 die Aktivitäten der Soros-Stiftungen in Russland?
  • Lässt sich nachweisen, dass der »Soros-Krake« den Arabischen Frühling auslöste?
  • Was geschah tatsächlich in der Ukraine und welche Rolle spielt Soros dabei?
  • Ist die Welt für Soros nur eine Spielwiese, ein riesiges Spekulationsgeschäft?
  • Wie menschenfreundlich ist der Philanthrop wirklich?
  • Hat Soros seine Finger auch in Syrien im Spiel?
  • Löste Soros die Flüchtlingskrise aus?
  • Warum fördert Soros mit Millionensummen die Migration, anstatt die Ursachen zu bekämpfen?
  • Soll Europa vernichtet und eine neue Weltordnung errichtet werden, ganz gleich um welchen Preis?
gebunden, 271 Seiten
Geschrieben. Gestoppt. Und doch gedruckt!0

Das war wohl noch nie da: Ein Buch wird Opfer seines eigenen Credos! Gerhard Wisnewskis jährlicher Bestseller verheimlicht - vertuscht - vergessen wurde nun sogar seinem Verlag Droemer Knaur zu heiß! Kurz vor Druck wurde die neueste Ausgabe 216 gestoppt! Begründung: Wisnewski habe in seinem Werk Flüchtlinge »verunglimpft«. »Tatsache ist, dass das Buch jede Menge Sprengstoff enthält, insbesondere im Hinblick auf die sogenannte >Flüchtlingskrise<, die uns 2015 im wahrsten Sinne des Wortes >heimsuchte<«, schrieb Wisnewski in seinem Newsletter.




verheimlicht vertuscht vergessen 2016

Gerhard Wisnewski

Geschrieben. Gestoppt. Und doch gedruckt!
Die Erfolgsgeschichte von Gerhard Wisnewskis Jahrbuch wird jetzt im Kopp Verlag fortgeschrieben ...

Das war wohl noch nie da: Ein Buch wird Opfer seines eigenen Credos! Gerhard Wisnewskis jährlicher Bestseller verheimlicht - vertuscht - vergessen wurde nun sogar seinem Verlag Droemer Knaur zu heiß! Kurz vor Druck wurde die neueste Ausgabe 2016 gestoppt! Begründung: Wisnewski habe in seinem Werk Flüchtlinge »verunglimpft«.

»Tatsache ist, dass das Buch jede Menge Sprengstoff enthält, insbesondere im Hinblick auf die sogenannte >Flüchtlingskrise<, die uns 2015 im wahrsten Sinne des Wortes >heimsuchte<«, schrieb Wisnewski in seinem Newsletter. »Was hier wirklich abgelaufen ist und weiterhin abläuft, habe ich ausführlich untersucht. Die Hintergründe sind wahrhaft monströs.«

Führte das etwa zum Stopp von verheimlicht - vertuscht - vergessen?
Da der Verfasser legendärer Bücher wie Das RAF-Phantom oder Operation 9/11 dem Verlag seine Begründungen nicht abkaufte, verklagte er ihn, verheimlicht - vertuscht - vergessen doch noch zu drucken. Für Beobachter blieben die wirklichen Hintergründe der spektakulären Trennung jedoch auch vor Gericht »ein Rätsel«, wie das Nachrichtenmagazin Compact vom Prozess berichtete (1/2016). Auch Wisnewski könne »nur Vermutungen anstellen«, schrieb der Autor am 10. Dezember 2015 in seinem Newsletter. Vor Gericht entschieden der längere Atem und der größere Geldbeutel, so CompactWisnewski musste eine Entschädigung akzeptieren und eine dramatische Rettungsaktion für das Buch starten - zusammen mit dem Kopp Verlag! Denn der Erscheinungstermin stand vor der Tür!
Bis heute beschäftigen die Öffentlichkeit jedoch folgende Fragen:
  • Warum stoppte Droemer Knaur verheimlicht - vertuscht - vergessen wirklich?
  • Was ist an dem Buch so heiß, dass der Verlag auf seinen Erfolgsautor und auf eine jährliche Bestsellerreihe verzichtet?
  • Was soll hier verheimlicht und vertuscht werden?

Lesen Sie nun also exklusiv bei Kopp, was Knaur-Leser nicht mehr lesen sollten.
Gebunden, 368 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Mittwoch, 27. Januar 2016

75 Prozent der weltweiten Fischbestände wurden vom Menschen ausgerottet: Jetzt droht der Zusammenbruch zahlreicher Meeres-Ökosysteme

75 Prozent der weltweiten Fischbestände wurden vom Menschen ausgerottet: Jetzt droht der Zusammenbruch zahlreicher Meeres-Ökosysteme

Jennifer Lea Reynolds

Viele Menschen machen den allgemeinen Klimawandel, unterirdische Atomwaffenversuche, Ozeanbeben und Biodiversität für den Zusammenbruch vieler Meeres-Ökosysteme verantwortlich. Es lassen sich gute Argumente dafür finden, dass diese Aspekte tatsächlich zum Rückgang des Meereslebens beitragen, aber es bleibt eine Tatsache, dass auch die anhaltenden Auswirkungen der Nuklearkatastrophe in Fukushima und die damit verbundene Strahlenbelastung eine wichtige Rolle spielen.

2006 – also knapp fünf Jahre vor der Katastrophe in Japan – erschien im WissenschaftsmagazinScience ein Artikel, in dem vor dem düsteren Schicksal des maritimen Lebens gewarnt wurde. Der Verfasser Boris Worm, Junior-Professor für Meeresschutzbiologie an der Dalhousie-Universität im kanadischen Halifax, schrieb damals: »… es wird davon ausgegangen, dass alle Arten von Fischen und anderen Meerestieren bis 2048 – also noch innerhalb meines Lebens – massiv gefährdet sein werden.«
In der kurzen Zusammenfassung dieses Aufsatzes mit dem Titel »Die Auswirkungen der Verluste an Artenvielfalt auf die Funktionsweise der Meeres-Ökosysteme« hieß es: »Wir kommen zu dem Schluss, dass der Verlust an Artenvielfalt in den Meeren zunehmend die Fähigkeit der Meere beeinträchtigt, Nahrungsmittel bereitzustellen, die Wasserqualität aufrechtzuerhalten und sich von Störungen zu erholen.«

Betrachten wir diese schockierende Prognose des drohenden Untergangs aller Fisch- und Meeresfrüchtearten bis zum Jahre 2048 und ergänzen sie durch einen Aspekt, der noch nicht bekannt war, als Artikel 2006 veröffentlicht wurde: die Nuklearkatastrophe von Fukushima. Man muss davon ausgehen, dass seit 2011 täglich über kontaminiertes Wasser erhebliche Mengen an radioaktivem Caesium-134 in den Pazifik freigesetzt werden. Zu den schon genannten Faktoren kommt seit fünf Jahren nun noch der Faktor Strahlenbelastung hinzu, wenn man nach Antworten auf die Frage nach der tragischen Ausrottung des Meereslebens sucht.

Bereits jetzt sind erschreckenderweise schon drei Viertel der weltweiten Fischbestände verschwunden, ein Verlust, der wahrscheinlich nicht mehr rückgängig zu machen ist. Es könntedaher gut sein, dass das endgültige Aus für alle Fischarten und andere Meereslebewesen schon vor 2048 eintreten wird, da Fukushima die negativen Veränderungen im Meeresleben ohne Zweifel bereits beschleunigt hat und noch weiter beschleunigen wird.

Aber nicht nur die radioaktive Strahlung beeinträchtigt das Meeresleben, sondern auch Erdölkatastrophen

Die radioaktive Belastung ist nur eines der zahlreichen Probleme, die die Wasservorräte der Erde schädigen. Auch Unfälle im Zusammenhang mit der Erdölförderung im Meer oder an Küstennähe haben das Meeresleben massiv geschädigt.

Als die BP-Bohrplattform Deepwater Horizon im April 2010 im Golf von Mexiko in Brand geriet und wenig später unterging, strömten an die 760 Millionen Liter Erdöl ins Meer. Nach Angaben von Wissenschaftlern ließ dieser Zwischenfall einen riesigen Ölteppich etwa von der Größe von Rhode Island auf dem Boden des Ozeans zurück.

Charles Fisher von der Pennsylvania State University erklärte im Zusammenhang mit dieser Erdölkatastrophe: »Wir wissen immer noch nicht – sollten es aber immer im Hinterkopf behalten –, ob es dort potenzielle nicht sofort sichtbare Auswirkungen gibt. Dabei könnte es sich mit anderenWorten etwa um Einflüsse auf das Fortpflanzungssystem der Korallen handeln – langsam wachsende Krebserkrankungen, Veränderungen in der körperlichen Leistungsfähigkeit der Tiere. Diese Faktoren lassen sich nur sehr schwer untersuchen, und es vergeht sehr viel Zeit, bis wir erkennen, was dort unten vorgeht.«

… Pestizide und Körperpflegeprodukte können bei Fischen Tumore auslösen

Dass auch Fische Tumore in ihren Körpern tragen können, zeigte sich im November 2014, als ein Schwarzbarschfischer im Fluss Susquehanna einen solchen Fisch fing. Es handelte sich um den ersten dokumentierten Fall dieser Art in der Region, und es stellte sich heraus, dass es sich bei der deutlich erkennbaren Vorwölbung im Maulbereich um einen bösartigen Tumor handelte.

Interessanterweise stießen die Fischer in der Region in den letzten Jahren auf eine wachsende Zahl von Fischen mit Läsionen und Geschwüren sowie sogar auf Fische mit gemischtgeschlechtlichen Merkmalen (Intersex- oder Zwitterfische). Man geht heute davon aus, dass in der Landwirtschafteingesetzte Pestizide und von Menschen genutzte Körperpflegeprodukte, die in den Wasserkreislauf und damit irgendwann auch in die Meere gerieten, für dieseverheerenden Veränderungen mitverantwortlich sind.

Diese Liste lässt sich noch lange fortsetzen.

… Mikrokugeln in den Wassersystemen

Seit einigen Jahren machen Mikrokügelchen Schlagzeilen, nachdem einige Länder ihren Verkauf und ihre Verwendung in verschiedenen Produkten untersagt hatten. Die kleinen Kügelchen, die im Allgemeinen einen Durchmesser von einem Zehntel Millimeter bis zu einem Millimeter aufweisen, gelangten ins Wasser und wurden dort von den Fischen mit Fischeiern verwechselt und gefressen. Im Lake Michigan etwa finden sich pro Quadratkilometer 17 000 dieser Mikroteilchen, ein deutlicher Hinweis auf die Dimensionen des Problems.

… Einwohner von Flint müssen giftiges Wasser trinken

Die Einwohner der Stadt Flint im amerikanischen Bundesstaat Michigan haben keine andere Wahl, als stark belastetes Trinkwasser zu benutzen, nachdem der vom Gouverneur eingesetzte Notverwalter die Stadt vom Wasserwerk in Detroit abkoppelte, um Geld zu sparen. Das Wasser ausdem Flint Weber ist stark mit Blei und anderen Giftstoffen belastet.

Dieser Umstand war allgemein bekannt. Infolge dieser Maßnahme kam es zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigung vieler Menschen. Von unseren Bächen und Flüssen bis hin zu den großen Ozeanen zeigt sich, dass die Wasservorräte der Erde offensichtlich in hohem Maße gefährdet sind.

Die Gründe dafür sind verschiedene vom Menschen verursachte und Naturkatastrophen, Gier, vernachlässigte Sicherheitsvorschriften usw. Möglicherweise ist die Entwicklung schon so weit fortgeschritten, dass sich der Zusammenbruch von Meeres-Ökosystemen tragischerweise wohl kaum noch verhindern lässt.







Flüchtlinge als geopolitisches Druckmittel
Mit Massenmigration als Waffe präsentiert Kelly M. Greenhill die erste systematische Untersuchung dieses verbreitet eingesetzten, aber weitgehend unbeachteten Instruments der Einflussnahme von Staaten.



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Soros gegen China: Die Neuauflage eines Milliardenklassikers?

Soros gegen China: Die Neuauflage eines Milliardenklassikers?

Andreas von Rétyi

Multimilliardär George Soros hat sich schon lange aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen – so heißt es. Doch zwischen Sein und Schein klafft oft eine große Lücke. Hier nicht anders. Soros spekuliert weiter mit ganzen Volkswirtschaften. Jetzt hat China Soros davor gewarnt, gegen den Yuan zu wetten.

George Soros, der Mann der Ungleichgewichte, der gegen das britische Pfund gewettet und damit einen Milliardengewinn verbucht hat, der den Sturz des Rubel ausgelöst hat und der nachhaltig mit der Ukraine spekuliert, wurde jetzt von den staatlichen Medien Chinas angemahnt. Das geht aus aktuellen Presseberichten hervor.
Die Botschaft ist klar, wenn es in der Übersee-Edition von Peopleʼs Daily auf der Titelseite heißt: »Sorosʼ Kampfansage gegen den Renminbi (Yuan) und den Hongkong-Dollar wird wohl kaum erfolgreich sein, daran besteht keinerlei Zweifel.«

Zwar reduzierte sich das wirtschaftliche Wachstum Chinas im vergangenen Quartal auf den schlechtesten Stand seit Beginn der weltweiten Finanzkrise, wodurch der Druck auf die Regierung anstieg, doch blieben die ökonomischen Grundfesten Chinas weiterhin solide, so wird in der Nachricht deutlich mitgeteilt.

Die Basis sei weiterhin gesichert, trotz des verlangsamten Wachstums, der Unbeständigkeit im Aktienmarkt und des Yuan-Verfalls gegenüber dem Dollar. Der Autor der Mitteilung ist ein Wissenschaftler des chinesischen Wirtschaftsministeriums, was der Einschätzung zusätzlichesGewicht verleihen soll. Sie erfolgt auf eine sehr deutliche Äußerung von George Soros, der vor wenigen Tagen aufBloomberg TV eine harte Landung für die chinesische Wirtschaft vorhersagte, die einer globalen Deflation Vorschub leiste.

Soros erklärte, er habe gegen die Standard & Poorʼs 500 gewettet, gegen Länder, die Handelswaren produzieren, und gegen asiatische Währungen, während er in US-Regierungsanleihen investiert habe. In seinen Ausführungen erwähnte er aber nicht explizit den Yuan oder den Hongkong-Dollar.

Die Xinhua-Nachrichtenagentur warnte ihrerseits sowohl vor Spekulationen gegen chinesische Aktien als auch gegen die chinesische Währung – vielmehr sollten intelligente und weitsichtige Investoren eine Chance in der Neuorganisation der Wirtschaft Chinas erkennen.

Klar ersichtlich sind jedenfalls die Sorgen vor dem bestens vernetzten Megaspekulanten Soros, der seit Jahrzehnten ganz gezielt an massiven gesellschaftlichen und ökonomischen Änderungen mitwirkt, meist zu (s)einem deutlich eigenen Vorteil.




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Heimatschutz statt weltweiter Einsatz – wie Deutschland mit wenig Geld verteidigt werden kann

Heimatschutz statt weltweiter Einsatz – wie Deutschland mit wenig Geld verteidigt werden kann

Peter Orzechowski

Wieder ein Bericht über den maroden Zustand der Bundeswehr – diesmal vom Wehrbeauftragten. Aber brauchen wir die High-Tech-Armee für den internationalen NATO-Kriegseinsatz überhaupt? Sollte sich Deutschland nicht wieder auf den Verfassungsauftrag besinnen? Der heißt nämlich: Die deutschen Streitkräfte sind zur Verteidigung des Landes da.

»Die Bundeswehr hat von allem zu wenig.« Zu diesem Resümee kommt der Wehrbeauftragte des Bundestages Hans-Peter Bartels in seinem rund 100 Seiten umfassenden Jahresbericht. Seit Mai 2015 im Amt, hat Bartels eine Fülle von Einzelbeispielen aus Gesprächen mit Soldaten, schriftlichen Eingaben und Truppenbesuchen zusammengetragen.

Ihm sei bei seinen Truppenbesuchen von »existenziellen Ausrüstungslücken« berichtet worden, die Einsatzbereitschaft, Übung, Ausbildung und »im schlimmsten Fall Leib und Leben« der Soldaten im Einsatz gefährdeten, schreibt er.

Der Fehlbestand beginne beim Großgerät wie Panzerhaubitzen, Transportflugzeugen, Hubschraubern oder Fregatten, und er reiche bis zu Schutzwesten, Nachtsichtbrillen, Munition oder tauglichen Kampfstiefeln.

Das Bundesministerium der Verteidigung habe die Probleme zwar erkannt, aber noch lange nicht abgestellt. So seien die Defizite bei den Hauptwaffensystemen wie Panzern, Kampfjets und Transportflugzeugen nur »zu einem geringen Teil behoben« worden. Auch der Ersatzteilbedarf für altes Gerät sei weiter nicht gesichert. Und selbst bei der grundlegendsten Versorgung der Soldaten mit persönlicher Ausrüstung hapere es.

Das Abstellen solcher Mängel, so führt Bartels weiter aus, »gestaltet sich oft unerklärlich langsam«. Und wenn dann mal etwas in ausreichender Zahl vorhanden ist, weise es gelegentlich Qualitätsmängel auf, wie beispielsweise bei den dienstlich gelieferten Kampfstiefeln, die bei den Soldaten »Blasen und Fußschmerzen« verursachten – weil im Vergleich zum Vorgängermodell eine Billigvariante bestellt wurde. Fast alles käme »verspätet, verzögert, voller Kinderkrankheiten, in zu geringer Stückzahl und teurer als geplant«, so der Wehrbeauftragte.

Bartels: »Die Truppe ist es leid, es fehlt zu viel. Die Bundeswehr ist an einem Wendepunkt, nochmehr Reduzierung geht nicht.« Schließlich würden die Aufgaben wachsen.

Nie zuvor in den 60 Jahren ihres Bestehens, so schreibt er, habe die Bundeswehr »eine derartige Fülle unterschiedlicher Aufgaben und Einsätze« bewältigen müssen. Bartels zählt neben den Einsätzen in Afghanistan, Syrien, Irak und Mali und einem Dutzend weiterer Auslandseinsätze mit kleineren Kontingenten die Wiederentdeckung der NATO-Aufgaben zur Bündnisverteidigung – und den Amtshilfeeinsatz der Streitkräfte in der Flüchtlingskrise in Deutschland, der 2015 teilweise 8000 Soldaten beschäftigte.

Neben dem Thema der Mangelverwaltung bei der Ausrüstung sieht der Wehrbeauftragte also auch Defizite beim Thema Personal. Die Streitkräfte seien von 1990 (fast 600 000 Soldaten) auf eine Zielmarke von heute 185 000 Soldaten geschrumpft. Diese Obergrenze werde aber nicht einmal erreicht, derzeit gebe es nur 177 000 aktive Soldaten. Ohne Aufstockung, so fürchtet der SPD-Politiker, drohe eine Überlastung der Streitkräfte in wichtigen Bereichen.

»Belastbarkeit findet dort ihre Grenzen, wo permanente Überbelastung entsteht.« In manchen Bereichen führe fehlendes Personal sogar dazu, dass Fähigkeiten stillgelegt werden müssten. So kann das 1. U-Bootgeschwader von sieben vorgesehenen Mannschaften derzeit nur drei stellen.

Das Fazit des Wehrbeauftragten zum Thema Personal: Obwohl die Truppe schon Schwierigkeiten habe, »die vorhandenen Dienstposten mit qualifiziertem Personal zu besetzen und die Personalstärke von 185 000 Soldaten tatsächlich zu erreichen, ist die Frage zu stellen, ob diese angesichts des erweiterten Aufgabenspektrums der Bundeswehr noch angemessen ist«. Mit anderen Worten: Der Wehrbeauftragte sieht Bedarf für eine Erhöhung der Obergrenze.

Bartels schlägt vor: »Das Bundesministerium der Verteidigung sollte alle bestehenden Lücken und Defizite identifizieren und benennen, damit sich der Deutsche Bundestag ein Bild von dem notwendigen finanziellen Aufwand machen kann.«

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) reagierte sofort, als Bartels Bericht durch die Medien ging. Am Dienstag ließ sie verlauten, sie wolle 130 Milliarden Euro in die Ausrüstung derBundeswehr investieren und forderte dafür eine weitere Aufstockung des Wehretats. Die von ihr in den nächsten 15 Jahren geplanten Investitionen entsprechen fast einer Verdoppelung der bisher vorgesehenen Mittel. Die »Verwaltung des Mangels« solle beendet werden, hieß es aus dem Verteidigungsministerium.

Eine andere Sicht der Dinge

Die Analyse des Wehrbeauftragten ist sicherlich zutreffend, wie ich aus meinen zahlreichen Kontakten in der Bundeswehr weiß. Aber warum brauchen wir überhaupt eine derart schlagkräftige Armee? Die Antwort ist schnell gefunden: Damit sie als Eingreiftruppe der NATO in den verschiedensten Konflikten dieser Welt eingesetzt werden kann.

Genau hier müsste die Bundesregierung einhaken. Weil Deutschland die Hauptlast in der Versorgung der Kriegsflüchtlinge trägt, müsste es eigentlich selbstverständlich sein, dass seine »Partner« dafür die Hauptlast in den militärischen Konflikten übernehmen.

Vielleicht könnte dadurch auch die Bundeswehr zu der Aufgabe zurückgeführt werden, die der Artikel 87a des Grundgesetzes regelt: Deutschlands Streitkräfte sollen nur im Fall der Katastrophen-Hilfe und im Verteidigungsfall eingesetzt werden, ebenso zur Unterstützung der Polizei und des Bundesgrenzschutzes.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Gauweiler ist einer der wenigen deutschen Politiker, die immer wieder auf das »Verbot des Angriffskrieges« hinweisen – zum Beispiel in einem nachlesenswerten Referat an der Bundeswehr-Universität in Hamburg am 4. Juni 2014. Die Bundeswehr sei vom Verteidigungs-Auftrag völlig weggekommen, sagte Gauweiler damals, hin »zueiner Einsatzarmee«. Dafür wurde »massiv Personal abgebaut, die Zahl schwerer Waffensysteme reduziert oder diese sogar ganz abgeschafft, stattdessen verlegbare Ausrüstung beschafft sowie für den weltweiten Einsatz kleinere Verbände geschaffen«.

Gauweiler sieht zum Beispiel den Afghanistan-Einsatz als Verfassungsbruch: Ein Verteidigungsfall – und nur den genehmige das Grundgesetz – liege nur dann vor, wenn ein Angriff mit Waffengewalt auf das Bundesgebiet stattfinde. »In Afghanistan lag der Verteidigungsfall gemäß Artikel 115a GG sicher nicht vor.«

Auch die NATO hat sich nach Gauweiler von einer Verteidigungs-Allianz in ein Einsatzbündnis verwandelt. »Spätestens mit dem neuen Strategischen Konzept vom 24. April 1999, verabschiedet in Washington D.C., hat die NATO einen fundamentalen Bedeutungswandel vollzogen.« Ab diesem Zeitpunkt führte die NATO sogenannte Krisenreaktionseinsätze durch, die »der Befriedung eines Staates fernab des euro-atlantischen Raums dienen«.

Genau diese Begründung vertrat auch das Bundesverfassungsgericht, als es die gemeinsame Klage von Peter Gauweiler und Willi Wimmer abwies. »Dieser Einsatz ist ersichtlich darauf ausgerichtet, nicht allein der Sicherheit Afghanistans, sondern auch und gerade der Sicherheit des euro-atlantischen Raums auch vor künftigen Angriffen zu dienen«, so das Urteil des Gerichts. Für Gauweiler bedeutet das Karlsruher Urteil, dass »der regionale Bezugsrahmen der NATO ins Unendliche ausgedehnt wird«.

Heimatverteidigung statt NATO

Natürlich gäbe es eine Alternative. Dazu bräuchte Deutschland die Wehrpflicht sowie Heimatschutzbataillone in einer zweiteiligen Bundeswehrstruktur.

Wenn wir die militärischen Erfahrungen des Ukraine-Krieges heranziehen, wird dieses Konzept verständlich: In der Ostukraine hat die Armee 65 Prozent ihres Materials im Kampf gegen wenigeSeparatisten verloren. Dies zeigt, wie schwierig es ist, gegen entschlossene Kämpfer im bedeckten Gelände anzukämpfen.

Deutschland ist am Boden zu schwach, um das gesamte Staatsgebiet zu sichern und eingedrungene Kämpfer zu vertreiben. Daher bräuchte es eine sechsmonatige Wehrpflicht für Heimatschutz-Divisionen, die neben der bisherigen Bundeswehr-Struktur entstehen. Diese müssten mit Panzerabwehrraketen, Fliegerabwehrraketen und Mörsern ausgerüstet werden, die alle PKW-verladbar sein müssen. Bei entsprechend hohen Stückzahlen sind diese Waffen für wenige tausend Euro pro Stück herzustellen. An 5‒10 Millionen Mann, die mit ein paar 100 000 Rohren ausgerüstet sind, wird im bedeckten Gelände jeder Aggressor scheitern. Deutschland wäre auf sehr kostengünstige Weise uneinnehmbar.

Und Deutschland bräuchte keine teuren High-Tech-Waffen für den internationalen Einsatz als Washingtons Hilfstruppe.






Flüchtlinge als geopolitisches Druckmittel
Mit Massenmigration als Waffe präsentiert Kelly M. Greenhill die erste systematische Untersuchung dieses verbreitet eingesetzten, aber weitgehend unbeachteten Instruments der Einflussnahme von Staaten.





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Dienstag, 26. Januar 2016

Was Kritik von Kopp bewirkt: Mainstream holt Junge Freiheit zurück in die offizielle Auflagenliste

Was Kritik von Kopp bewirkt: Mainstream holt Junge Freiheit zurück in die offizielle Auflagenliste

Markus Mähler

Medienzensur in Deutschland. Am 21. Januar berichteten wir: Die Junge Freiheit feiert in der Flüchtlingskrise einen Leserrekord und die Auflagenverlierer vom Mainstream schweigen diesen Erfolg tot. Das Medienmagazin dwdl.de hatte die Junge Freiheit sogar aus seiner offiziösen Auflagenliste verbannt. Jetzt schreiben unsere Leser: Stimmt doch nicht, Deutschlands unbequemste Wochenzeitung ist drin. Ja, wegen uns! Das wurde klammheimlich korrigiert. Hier der Beweis.

Merken Sie sich bitte dieses Datum, es wird noch wichtig: Am 21. Januar erscheint auf Kopp Online dieser Artikel: »Keiner darf erfahren, dass Junge Freiheit größter Auflagen-Gewinner ist«. Die neuen Auflagenzahlen der IVW sind draußen und alle Journalisten schweigen den Gewinner der eigenen Branche tot – bloß, weil die Junge Freiheit im »falschen« Lager gelesen wird, also auch von AfD und PEGIDA.

Die Junge Freiheit aus Berlin war die einzige Wochenzeitung, die VOR der Kölner Silvesternacht auf die dunkle Seite der alternativlosen Willkommenskultur blickte.

Der Artikel von Kopp Online enthüllte einmal mehr die Rudelbildung der Medien während der Flüchtlingskrise. Das schlug im Merkelland hohe Wellen; besonders in den sozialen Netzwerken: Es gibt sie eben doch, eine Journalistenherde, die unter politischer Einflussnahme steht.

Gerade erlebt diese Herde ihren neuesten Skandal. Mit dem WDR, seiner Selbst-Zensur und vielen unfreien Journalisten, die die Schnauze voll haben. Aber zurück zur Jungen Freiheit und dem Erfolg, der totgeschwiegen wurde.

Kopp Online lag doch richtig: Die politische Listen-Trickserei von dwdl.de

Der Leser Wätzold Plaum schreibt uns: »In Ihrem Artikel vom 21. Januar 2016 behaupten Sie, die Wochenzeitung Junge Freiheit würde auf dem Portal von dwdl.de in den Auflagenzahlen nichtaufgeführt. Dies stimmt nicht. Es wäre sicher nicht verkehrt, wenn Sie diesen Fehler korrigieren und als Erratum dem Artikel anhängen.«

Der erste Blick gibt Wätzold Plaum recht: In derAuflagenliste von dwdl.de taucht die Junge Freiheit unter den Wochenzeitungen auf: 16,4 Prozent im Plus. Hat sich Kopp Online geirrt? Wir schrieben immerhin am 21. Januar: »Beim Onlinemedienmagazin dwdl.de warf man die Junge Freiheitund ihren Erfolg gleich aus den Auflagen-Listen.«

Der Zensurfall wird korrigiert – heimlich und ohne einen Kommentar

Kopp Online liegt aber doch richtig! Die Macher von dwdl.dehaben inzwischen heimlich, still und leise, ohne einen Kommentar die Junge Freiheit in ihre Liste aufgenommen. Nach dem Motto: Wird schon keiner merken.

Offenbar stöhnt das Medienmagazin seit dem Artikel von Kopp Online unter einer Flut von Leserpost. Der stellvertretende Chefredakteur Uwe Mantel entschied sich dort aber gegen die Offenheit und für das Weitertricksen. Die Junge Freiheit ist drin, eine Erklärung zu diesemZensurfall sucht man auf dwdl.de aber vergeblich.

Nirgendwo steht: »Warum Deutschlands unbequemste Wochenzeitung nicht bei uns auftauchte und weshalb wir das korrigiert haben.« Eine feine Art der Schadensbegrenzung.

Was dwdl.de vergessen hat: Das Netz vergisst nichts. Hier ein Google-Schnappschuss (mit Screenshot) der Auflagenliste am 20. Januar um 15:49 Uhr. Weit und breit keine Junge Freiheit zu sehen. Vergleichen Sie die Liste noch einmal mit der aktuellen, getricksten Live-Version. Da ist sie wieder, die Junge Freiheit. Ohne Kommentar, dass sie jemals fehlte.

Nach dem Rundumschlag auf Kopp Online ist Junge Freiheit nicht mehr tabu

Und noch ein Link vom 24. Januar – drei Tage nach dem Rundumschlag auf Kopp Online schreibt der BerlinerTagesspiegel: »Wochenzeitung – AfD und Pegida bescheren ›Junger Freiheit‹ Auflagenrekord«

Das fällt der Tageszeitung erst am Sonntag auf, obwohl die Auflagenzahlen der IVW da schon ganze fünf Tage draußen waren. Manchmal braucht die Wahrheit eben ein bisschen länger – besonders, wenn sie jenen nicht gefällt, die darüber schreiben müssen.

Durch den gesamten Beitrag des Tagesspiegels zieht sich ein giftiger Unterton. Die Journalistin Sonja Álvarez kann sich den manipulativen Seitenhieb einfach nicht verkneifen: DieJunge Freiheit sei eben bloß die neue Parteizeitung von AfD und PEGIDA.

Was wieder mal fehlt: Dieser Erfolg wäre ohne Medien-Mainstream nicht möglich gewesen. Der hat in der Flüchtlingskrise wieder eindrucksvoll gezeigt, warum er dem Berliner Parteien-Karussell so lieb und teuer ist.





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Belastung mit giftigen Schwermetallen beschleunigt Zellalterung

Belastung mit giftigen Schwermetallen beschleunigt Zellalterung

Jennifer Lea Reynolds

Forschungen der Fakultät für öffentliche Gesundheit des Milken Institute (Milken Institute SPH) an der George-Washington-Universität in Washington D.C. ergaben, dass Belastungen durch das Schwermetall Kadmium Zellen stark schädigt und sie schneller altern lässt, was wiederum das Auftreten zahlreicher gesundheitlicher Probleme fördert. Die Studie ist die bisher umfangreichste Untersuchung zur Feststellung der Art und Weise, wie Kadmium auf Teile der DNA wirkt, die sich an den Enden der Chromosomen – den sogenannten Telomeren – befinden, und wurde im American Journal of Epidemiologyveröffentlicht.

Die Telomere sind daran beteiligt, das gesunde Funktionieren der Chromosomen zu unterstützen. Dabei wirken sie wie eine Schutzbarriere, die den genetischen Code schützt, und tragen damit letztlich dazu bei, die allgemeine Gesundheit intakt zu halten. Je länger sie sind, desto besser können sie diese Prozesse unterstützen.
Im Laufe der normalen Alterungsprozesse nimmt die Länge der Telomere ab. Dann können Giftstoffe wie etwa Kadmium die Zellteilung beeinträchtigen oder ganz verhindern, was möglicherweise die Entwicklung chronischer Krankheiten begünstigt.

Untersuchung bestätigt: Selbst niedrige Dosen von Schwermetallen sind gefährlich

»Wir haben in unserer Studie Schwermetalle untersucht und stellten eine starke Korrelation zwischen der Belastung durch niedrige Dosen von Kadmium und der Verkürzung der Telomere fest«, erklärte Dr. Ami Zota, Juniorprofessorin für Umwelt- und Arbeitsmedizin am Milken Institute SPH. »Unsere Ergebnisse legen nahe, dass eine Belastung durch Kadmium zur vorzeitigen Zellalterung führen kann. Und sie untermauern andere Hinweise, die nahelegen, dass dieses Schwermetall in den Blutkreislauf gelangen und Nierenkrankheiten und andere gesundheitliche Probleme auslösen kann.«

Im Rahmen der Studie untersuchten Zota und ihre Kollegen Blut- und Urinproben von mehr als 6700 Erwachsenen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren an dem groß angelegten Erhebungs-und Forschungsprogramm National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) teilgenommen hatten. Die Länge der Telomere wurde vermessen und dann die Konzentration von Kadmium in den Proben untersucht.

Als man die erwachsenen Probanden entsprechend den in ihrem Blut vorgefundenen Kadmiumkonzentrationen in vier Gruppen aufteilte, stellte sich heraus, dass die Mitglieder in der Gruppe mit der höchsten Kadmiumkonzentration im Vergleich mit der Gruppe mit den niedrigsten Werten um etwa sechs Prozent kürzere Telomere aufwiesen.

»Die Personen mit der höchsten Kadmiumbelastung wiesen Zellen auf, die im Durchschnitt elf Jahre älter als ihr tatsächliches Alter erschienen«, sagte Zota weiter, auch wenn die nachgewiesenen Mengen des Schwermetalls in ihrem Blut auch in der Gruppe mit den höchsten Werten noch relativ gering ausfiel. Dies zeige, dass es bei der Belastung durch dieses Schwermetall praktisch keine Toleranzschwelle gebe.

Kadmium ist in vielen Dingen von belasteten Lebensmitteln und auch in Kinderspielzeug enthalten

Bei Kadmium handelt es sich um ein giftiges Schwermetall, das nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgrund seiner nachteiligen gesundheitlichen Auswirkungen erheblichen Anlass zur Sorge gibt. Es wird mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen wieAtemwegserkrankungen, Krebs und Herz-Kreislauf-Beschwerden in Verbindung gebracht. Laut Zota kommen bei denjenigen, die Kadmium ausgesetzt sind, im Allgemeinen noch weitere gesundheitsschädliche Faktoren hinzu: Diese Menschen rauchen oft, leben in der Nähe von Industrieanlagen und verzehren Obst und Gemüse, das auf belastetem Boden angebaut wurde.

Die WHO berichtet: »Nahrungsmittel bilden die häufigste Umweltquelle für Kadmium bei Nichtrauchern … In einigen Feldfrüchten wie Reis können sich hohe Konzentrationen von Kadmium anreichern, wenn sie auf Böden angebaut wurden, die stark mit dem Schwermetall belastet sind.«

Vielleicht erinnern sich einige noch an die zahlreichen Warnungen vor aus China stammendem Reis. Erst vor Kurzem meldete die für Nahrungsmittelsicherheit zuständige Behörde in Guanzhou, der Hauptstadt der Provinz Guandong im Süden Chinas, in acht von 18 Reisproben, die man inRestaurants und Kantinen gesammelt hatte, habe dieKadmiumkonzentration die staatlich festgelegte Obergrenze deutlich überschritten.

Aber Kadmium findet sich nicht nur in Nahrungsmitteln, Tabak und in der Umgebung von Industrieanlagen, sondern auch in einigen weit verbreiteten Kinderspielzeugen.

Senator Jeff Klein macht in seinem Bericht »Giftige Neuigkeiten« auf die dringende Notwendigkeit aufmerksam, endlich das Gesetz für sichere Produkte für Kinder (Child Safe Products Act) zu verabschieden.

Der Bericht, der bereits in der Weihnachtszeit 2014 veröffentlicht wurde, zeigt auf, dass in Kinderspielzeugen wie etwa Federmäppchen, die mit den beliebten Comicfiguren SpongeBob Schwammkopf und Dora verziert sind, aber auch in Hello-Kitty-Ringsets Kadmium und Kobalt nachgewiesen wurden. Untersucht wurden in diesem Fall vor allem Angebote in verschiedenen New Yorker Ein-Dollar-Läden.






»Mit ihrer Politik öffnen die USA dem Dritten Weltkrieg Tür und Tor!«
Die Europäer müssen die NATO abschaffen, wenn die Welt und die Europäer selbst überleben wollen - mancher reibt sich angesichts dieser Aussage jetzt vielleicht verwundert die Augen, denn diese Erkenntnis stammt nicht etwa von einem Altlinken, sondern von Dr. Paul Craig Roberts, einem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler, der einst als Staatssekretär für Wirtschaftspolitik im US-Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan diente.




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Russlands heutige Bio-Revolution

Russlands heutige Bio-Revolution

F. William Engdahl

Wladimir Putins Russland lässt die US-Kampagne »gegen den ISIS« in Syrien schlecht aussehen, weil es in vier Monaten dem Vormarsch der Terroristen in diesem Land mehr Schaden zufügen konnte als das Pentagon mit seinen verdächtig unwirksamen Maßnahmen in 14 Monaten. Doch jetzt versetzt Russland der Herrschaft der US-Agrarindustrie auch noch über den Welthandel mit Nahrungsmitteln eine gewaltige Ohrfeige. Es geht um die Entscheidung, Russland zum weltweit größten Exporteur von gesunder, nicht genmanipulierter und nicht industriell gefertigter Nahrung zu machen.

Wie die meisten positiven Entwicklungen in Russland, ignorierten die westlichen Medien auch die jährliche Ansprache des Präsidenten vor der Bundesversammlung am 3. Dezember. In seinen dortigen Ausführungen kündigte Putin als nationales Ziel an, dass Russland hinsichtlich seiner Nahrungsmittelversorgung binnen vier Jahren autark sein werde.

Einer der am wenigsten kommentierten Bereiche der russischen Wirtschaft, insbesondere seitens oberflächlicher westlicher Ökonomen, die Russland nur als ein von Öl- und Gasexporten abhängiges Land darstellen, ist die bedeutende Veränderung, die sich in der russischen Landwirtschaft vollzieht.

Heute, weniger als eineinhalb Jahre nach der Entscheidung, als Vergeltung für die törichten EU-Sanktionen gegen Russland bedeutendere Agrarexporte aus der EU nach Russland zu verbieten, erlebt die landwirtschaftliche Produktion in Russland eine bemerkenswerte Wiedergeburt – in einigen Fällen sogar erst ihre Geburt. Ausgedrückt in US-Dollar-Werten übersteigen die russischen Exporte landwirtschaftlicher Erzeugnisse diejenigen von Waffen und bringen ein Drittel der Einnahmen aus dem Erdgasexport ein. Das ist an sich schon interessant.

Präsident Putin teilte den versammelten Mitgliedern des Parlaments in seiner Dezemberrede, einer Art Überblick zur Lage der Russischen Nation, Folgendes mit:
»Unsere Landwirtschaft gibt ein positives Vorbild ab. Noch vor zehn Jahren haben wir fast die Hälfte unserer Nahrungsmittel eingeführt und hingen kritisch von ihren Importen ab, während Russland inzwischen dem Club der Exporteure beigetreten ist. Im vergangenen Jahr beliefen sich Russlands Agrarexporte auf fast 20 Milliarden US-Dollar. Dies ist ein Viertel mehr als unsere Einnahmen aus den Waffenverkäufen oder etwa ein Drittel unserer Gewinne aus den Erdgasexporten. Unsere Landwirtschaft hat diesen Sprung in einer kurzen, aber produktiven Zeitspanne getätigt. Großen Dank an unsere Bewohner auf dem Lande.
Ich denke, wir sollten uns das nationale Ziel setzen, bis 2020 den Binnenmarkt vollständig mit im Land erzeugten Lebensmitteln zu versorgen. Wir sind in der Lage, uns aus unserem eigenen Land zu ernähren. Noch wichtiger ist, wir haben dazu die Wasserressourcen. Russland kann einer der weltweit größten Anbieter von gesunden, ökologisch reinen Qualitätslebensmitteln werden, dies umso mehr, weil einige westliche Unternehmen schon lange damit aufgehört haben, solche zu produzieren, und weil die weltweite Nachfrage nach solchen Erzeugnissen weiter zunimmt.«
Als weiteren Schritt forderte Putin die Duma auf, Maßnahmen zu ergreifen, um Millionen Hektar brachliegendes Ackerland zu bewirtschaften.
»Es ist notwendig, Millionen von Hektar Ackerland, die jetzt brachliegen, zum Einsatz zu bringen. Sie gehören Großgrundbesitzern, von denen viele wenig Interesse an der Landwirtschaft zeigen. Wie viele Jahre haben wir darüber geredet? Aber nichts ist vorangekommen. Ich schlage vor, nicht genutzte Agrarflächen fragwürdigen Eigentümern abzuerkennen und sie auf einer Auktion an solche zu verkaufen, die das Land bearbeiten wollen und können.«

Veränderungen in der Landwirtschaft

Seit Beginn der ersten Präsidentschaft Wladimir Putins im Jahr 2000 hat Russland angefangen, seine landwirtschaftliche Produktion umzustellen. Während der katastrophalen 1990er-Jahre unter Präsident Boris Jelzin musste Russland zu einem hohen Grad Nahrungsmittel einführen. Das war zum Teil auf eine unangebrachte Überzeugung zurückzuführen, dass alles »Made in America« oder alles im Westen besser wäre.

Russland importierte geschmackloses, in US-Agrarfabriken hergestelltes Geflügel, statt seine höchst schmackhaften, natürlichen, frei laufenden Hühner zu vermarkten. Das Land importierte künstlich gefärbte, geschmacklose Tomaten aus Spanien oder Holland anstelle seiner leckeren, saftigen, selbst erzeugten Bio-Tomaten. Ich weiß das; ich habe beides gehabt. Es gibt keinen Vergleich: Die organischen, russischen Nahrungsmittel übertrumpfen die westlichen unlauteren, verfälschten Industrieprodukte, die heute fälschlicherweise als Nahrungsmittel ausgegeben werden.

Man hatte in der Ära Jelzin nicht verstanden, dass die Lebensmittelqualität entsprechender westlicher Importe seit Einführung des amerikanischen »Agrobusiness« und der Nahrungsfabrikation in den 1970er-Jahren drastisch abgenommen hat. Die EU zog nach und ahmte die industriellen Verfahren der USA nach, nur ein bisschen weniger radikal. Ferner hat der intensive Einsatz von chemischen Düngemitteln, Herbiziden, Pestiziden, Antibiotika, die über die Tiere in die Felder gelangten, insgesamt zur dramatischen Verarmung der amerikanischen und zunehmend auch der landwirtschaftlichen Böden in der EU an essenziellen Mikroorganismen geführt. Das bewahrheitete sich laut gut unterrichteten Landwirten auch in China.

In den Vereinigten Staaten hat der Kongress Ende 2015 ein lange gültiges Gesetz zur Fleischkennzeichnung aufgehoben, das Country-of-Origin Labeling Law (COOL, Herkunftsland-Auszeichnungsgesetz). Es verpflichtete die Einzelhändler, bei rotem Fleisch ausdrücklich das Herkunftsland zu kennzeichnen. Abgepacktes Rind- und Schweinefleisch braucht in den USA nun kein Etikett mehr zu tragen, das besagt, woher das Tier ursprünglich stammt.

Die Lobby der US-Agrarindustrie trat für diese Änderung ein, um Fleisch zweifelhafter Qualität aus den Entwicklungsländern, in denen die Gesundheits- und Sicherheitskontrollen sowie die Erzeugerkosten minimal sind, importieren zu dürfen. In vielen US-Staaten, in denen die Agrarindustrie riesige Zuchtbetriebe, sogenannte »Ag-gag«, betreibt, verbieten Landesgesetze den Journalisten sogar, in solchen industriellen, landwirtschaftlichen Betrieben, oft großen Milch-, Geflügel- und Schweinezuchtbetrieben, zu fotografieren. Das ist so, weil die Menschen massenhaft zu Vegetariern würden, wenn ihnen bewusst würde, was dort geschieht, um in den USA Fleisch auf den Tisch zu bekommen.

Vom Nettoimporteur zum Exporteur

Während der Sowjetzeit, insbesondere nach 1972, als sowjetische Missernten für Engpässe sorgten, verwendete die UdSSR ihre Öleinnahmen, um ein bedeutender Importeur von US-Weizen und -Getreide zu werden. Das US-Getreidekartell, Unternehmen wie Cargill und Continental Grain, arbeitete mit US-Außenminister Henry Kissinger zusammen, um astronomische Preise für Russland auszuhandeln. Das wurde damals »der große Getreideraub« genannt. Die US-Steuerzahler wurden durch die US-Getreidesubventionen ausgeraubt, und Cargill hatte auf dem Weg zur Bank gut lachen.

Um das Jahr 2000 kehrte Russland zusammen mit der Ukraine – und in geringerem Maße mit Kasachstan – diese Importabhängigkeit bei Getreide um und wurde wieder der Exportriese für Getreide, insbesondere für Weizen in der Welt, wie er es vor der Russischen Revolution von 1917 einmal gewesen war.

Schon vor der Krise infolge der US-Sanktionen, in den Jahren 2011 bis 2013, exportierte Russland im Durchschnitt 23 Millionen Tonnen (mmt) Getreide pro Jahr. Zusammen verkauften Russland, die Ukraine und Kasachstan 57 mmt Getreide ins Ausland. Die drei Länder stellten als eine Region in diesem Zeitraum 19 Prozent der gesamten Weltgetreideexporte und 21 Prozent der Weizenexporte und verdrängten die Vereinigten Staaten als den weltweit größten Weizenexporteur.

Da jetzt die Ukraine aufgrund des von der Regierung Obama im Februar 2014 in Kiew durchgeführten Staatsstreichs de facto ein gescheiterter Staat ist, bekommt die russische Landwirtschaft für die Welt in Bezug auf qualitativ hochwertige Bio-Lebensmittel und Getreide eine strategische Bedeutung.

Rückblickend war das russische Einfuhrverbot von 2014 für ausgewählte Lebensmittel aus der EU ein wichtiger Wendepunkt. Es hat eine Krise in eine Chance verwandelt, wie ein altes chinesisches Sprichwort lautet. Von Russlands Agrar- und Nahrungsmittelimporten im Wert von insgesamt 39 Milliarden Dollar des Jahres 2013 fielen 23,5 Milliarden Dollar, also 61 Prozent aller Lebensmittelimporte Russlands, in die Produktkategorien, die von dem Verbot betroffen waren.

Die kürzlich hinzugekommene Entscheidung, alle türkischen Lebensmittelimporte als Vergeltung für den türkischen Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs im syrischen Luftraum zu verbieten, trägt zu diesem gesamten Einfuhrverbot bei. Das Einfuhrverbot für Nahrungsmittel aus der Türkei trat am 1. Januar 2016 in Kraft.

Während viele westliche Ökonomen auf die ursprünglichen großen inflationären Auswirkungen des Verbots im letzten Jahr verwiesen – ein Faktor, der die russische Zentralbank veranlasste, die Zinsen zu lange gefährlich hoch zu halten –, ist die längerfristige Realität die, dass das Verbot eine dramatische Wende in der landwirtschaftlichen Selbstversorgung erzwungen hat. In dem Maße, in dem die teureren, importierten Lebensmittel in ganz Russland aus den Regalen der Supermärkte verschwinden, wird das auch mit der ursprünglichen Preisinflation für Lebensmittel von Anfang 2015 der Fall sein.

Der jüngste Rubeleinbruch wird den Verbrauch der noch verbliebenen, teurer gewordenen Lebensmittelimporte aus der EU zugunsten »lokal hergestellter« Nahrungsmittel weiter verdrängen. Weit von einer Katastrophe entfernt, wie sie die New York Times und andere westliche Medien genüsslich ankündigen, wird der neueste Rubeleinbruch sich in einen Vorteil für die russischeLandwirtschaft und sogar für die Gesamtwirtschaft umkehren. Das wird die Selbstversorgungsziele deutlich voranbringen.

Russlands Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel werden in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht aufgehoben, selbst wenn die EU ihre Sanktionen gegen Russland fallenließe. Mit der Entwicklung einer hochwertigen, organischen, nicht genveränderten Landwirtschaft steht für die nationale Wirtschaft viel zu viel auf dem Spiel.

Neben Russlands Entscheidung, in der Landwirtschaft bis 2020 eine Selbstversorgung zu erlangen, schuf das offizielle russische Anbauverbot vom September 2015 für alle genveränderten Organismen die Voraussetzung für die neueste Entscheidung des Präsidenten, aus der Not eine Tugend zu machen.

Die schöne russische Schwarzerde

Russland hat noch einen außergewöhnlichen, natürlichen Vorteil, um zum weltweit wichtigsten Produzenten und Exporteur hochwertiger, organischer und nicht genveränderter Lebensmittel zu werden.

Russland besitzt einige der reichsten und fruchtbarsten Böden der Welt. Da während des Kalten Krieges wirtschaftliche Einschränkungen vorgeschrieben hatten, die Produkte der chemischen Industrie den nationalen Verteidigungszwecken vorzubehalten, wurden die fruchtbaren russischen Böden nicht wie die im Westen jahrzehntelang der Zerstörung durch chemische Düngemittel oder Pflanzenspritzmittel ausgesetzt.

Das erweist sich jetzt als ein verborgener Segen, da die Landwirte in der EU und Nordamerika nun gegen die verheerenden Auswirkungen der Chemikalien in ihren Böden, die in großem Umfang lebenswichtige Mikroorganismen zerstören, anzukämpfen haben. Reiche landwirtschaftliche Böden brauchen, um sich zu bilden, lange Jahre und können in kürzester Zeit zerstört werden. Bei einem feuchten und warmen Klima dauert es Jahrtausende, bis sich wenige Zentimeter Humusboden gebildet haben. In kalten trockenen Klimazonen dauert es noch viel länger.

Russland besitzt eine von nur zwei Landstrecken der Welt, die als »Schwarzerde-Gürtel« bekannt sind. Sie erstreckt sich von Südrussland bis nach Sibirien über Kursk, Lipezk, Tambow und Woronesch Oblasts. Chernozem, das russische Wort für »schwarze Erde«, sind schwarzfarbige Böden mit einem hohen Anteil an Humus, Phosphorsäure, Phosphor und Stickstoff. Schwarzerde ist ein sehr fruchtbarer Boden zur Erzeugung eines hohen landwirtschaftlichen Ertrags. Der russische Schwarzerde-Gürtel erstreckt sich von Sibirien und dem Süden Russlands bis in den Nordosten der Ukraine und weiter der Donau entlang bis in den Balkan.

Erste sehr positive Ergebnisse

Erste Ergebnisse aufgrund des auf die landwirtschaftliche Selbstversorgung Russlands gelegten Schwerpunkts und der Gesamtentwicklung erweisen sich als durchaus positiv. Seit im August 2014 die Lebensmitteleinfuhr aus der EU verboten wurde, hat die Produktion von Rindfleisch und Kartoffeln um 25 Prozent zugenommen; bei Schweinefleisch waren es 18 Prozent, bei Käse undQuark 15 Prozent, bei Geflügelfleisch elf Prozent und bei Butter sechs Prozent. Die Gemüseernte in Russland von 2015 war mit einem Ertragszuwachs von insgesamt drei Prozent ebenfalls ein Rekord.

Die törichten Sanktionen der USA und ihr Wirtschaftskrieg gegen Russland lösten das Gegenteil von dem aus, was die globalistischen Freihandelsbefürworter verlangt haben.

Sie zwingen Russland, sich mit Bedacht von den Vereinbarungen der Welthandelsorganisation (WTO), die die Agrarindustrie skizziert hatte, abzuwenden. Cargill hatte das WTO-Agrarabkommen verfasst.

Es zwingt Russland, den liberalen westlichen freien Zustrom internationaler Nahrungsmittel abzubrechen. Die Forderung nach einer nationalen Selbstversorgung bei einem der strategisch wichtigen, wenn nicht dem wichtigsten aller Wirtschaftsgüter ist die nach einer qualitativen Lebensmittelversorgung des Landes. Russland hat mit Bedacht beschlossen, der Selbstversorgung und Qualität den Vorrang vor den »Rechten« von Cargill, ADM oder Monsanto auf freien Handel einzuräumen. Russlands Agrarrevolution bietet der übrigen Welt ein beachtenswertes Beispiel. Dabei geht Qualität vor Quantität. Hochwertige Ernährung betrifft mehr als nur Hektarerträge.





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